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Systemanalyse - Hilfe bei der Fehlersuche

01.05.2008 | 16:07 Uhr |

Vor einer Neuinstallation als ultima ratio sollte man Schritt für Schritt Checkliste für mögliche Fehler im System abarbeiten.

RAM-Auslastung

Ob der vorhandene Arbeitsspeicher ausreichend dimensioniert ist, können Sie mithilfe des Dienstprogramms Aktivitätsanzeige herausbekommen. Im Bereich "Speicher" zeigt das Programm unter der Prozessliste die RAM-Auslastung. Wenn in typischen Arbeitssituationen noch einiger freier Speicher übrig bleibt (grün), besteht kein Grund zur Sorge. Der zweite wichtige Wert ist "Seitenauslagerungen". Steigt er deutlich an, herrscht ein RAM-Mangel. Ist beides nicht der Fall, wird mehr RAM Ihren Mac nicht nennenswert beschleunigen. Um die Speichernutzung im Auge zu behalten, können Sie sich das Tortendiagramm auch anstelle des Programmsymbols im Dock anzeigen lassen.

Festplattennutzung

Es lohnt sich von Zeit zu Zeit, auf die Statusanzeige am unteren Rand der Finder-Fenster zu achten. Dort können Sie nämlich den noch verfügbaren Platz auf dem Volume kontrollieren. Wird der auf dem Startlaufwerk knapp, schlägt das auf die Performance. Das Festplatten-Dienstprogramm von Leopard zeigt im Partitionierungsschema ebenfalls den belegten Platz an (hellblau) und kann außerdem ohne Löschen die Volume-Größe verändern, wenn hinter der Partition noch freier Platz ist oder Sie eine dort liegende Partition löschen.

Netzwerkgeschwindigkeit

Ob die Netzwerkschnittstelle überhaupt mit der vorgesehenen Geschwindigkeit arbeitet, können Sie mit dem Netzwerk-Dienstprogramm prüfen. Unter "Informationen" wählen Sie im Aufklappmenü die Schnittstelle aus. Darunter zeigt das Tool unter anderem die Verbindungsgeschwindigkeit. So können Sie kontrollieren, ob sich Airport-Karte und Basis oder Gigabit-Port und Hub auf den richtigen Wert geeinigt haben.

Hintergrundprozesse

Für eine optimale Performance sollten Sie alle überflüssigen Hintergrundprozesse eliminieren. Als Erstes stoppen Sie in den Systemeinstellungen unter "Freigaben" (bis 10.5: "Sharing") alle nicht benötigten Dienste. Das spart Rechenzeit und Arbeitsspeicher. Außerdem macht es das System sicherer, da jeder Dienst im Netzwerk auch gleichzeitig ein Angriffspunkt ist. Weitere oft unnötig aktivierte Funktionen sind der Bildschirmschoner oder Airport- und Bluetooth-Karten. Zudem sollten Sie von Zeit zu Zeit die Startobjekte in den Benutzereinstellungen kontrollieren und auf Notwendigkeit prüfen.

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