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Netzzugriff einschränken

04.04.2008 | 15:01 Uhr |

Schaltet man überflüssige Netzdienste via "Sharing" ausm erhält man ein Mehr an Sicherheit.

Dienste ausschalten

Der Weg ins Internet ist keine Einbahnstraße. Theoretisch kann auch aus dem Internet auf den Rechner zugegriffen werden, sofern man nicht die Türen geschlossen hält. Diese Türen sind die Dienste, die sich in der Systemeinstellung "Sharing" ein- und ausschalten lassen. Man deaktiviert dort alles, was man nicht unbedingt benötigt.

System-Firewall aktivieren

Ein zweites Hindernis für ungebetene Besucher aus dem Internet ist die Firewall. Sie wird ebenfalls in der Systemeinstellung "Sharing" aktiviert. Man sollte dies unbedingt dann tun, wenn der Rechner direkt über ein DSL-Modem mit dem Internet verbunden ist, da diese nicht wie ein Router über eine eigene Firewall verfügen. Verwendet man einen Router, muss die Firewall dort aktiviert werden, es schadet aber nichts, die Firewall des Systems ebenfalls einzuschalten.

Tarnmodus einschalten

Klickt man im Fenster "Firewall" der Systemeinstellung "Sharing" auf "Weitere Optionen", kann man den Tarnmodus aktivieren. Dieser bewirkt, dass der Rechner nicht auf Ping-Anfragen aus dem Internet antwortet und somit unsichtbar bleibt. Verwendet man einen Router, gibt es für dessen Firewall normalerweise eine entsprechende Option.

Router-Firewall einschalten

Aktuelle Router werden von den Herstellern inzwischen mit aktivierter Firewall ausgeliefert. Man sollte aber trotzdem in der Konfiguration überprüfen, ob dies tatsächlich der Fall ist und gegebenenfalls noch den Tarnmodus einschalten. Bei diesem Modell der Telekom ist er unter "Hackerabwehr" zu finden und nennt sich "Abweisen von Ping aus dem WAN".

NAT aktivieren

Bei einem Router sollte die Network Address Translation (NAT) aktiv sein. Sie bewirkt, dass alle Rechner, die mit dem Router verbunden sind, mit dessen IP-Adresse ins Internet gehen und nicht mit der eigenen. Diese bleibt vom Internet aus gesehen unsichtbar, was zur Sicherheit beiträgt. Der Router sorgt dann dafür, dass jeder Rechner die Informationen erhält, die er aus dem Internet angefordert hat.

WLAN verschlüsseln

Wer einen WLAN-Router besitzt, muss den Zugriff auf das drahtlose Netz unbedingt per Passwort schützen . Das ist die einzig sichere Methode, unwillkommenen Gästen den Zugriff auf das eigene drahtlose Netz zu verwehren. Als Verschlüsselungsmethode nimmt man WPA oder WPA2 , denn nur diese Verschlüsselungsverfahren sind sicher. Der ältere Standard WEP lässt sich dagegen von Profis problemlos überwinden. Wichtig ist wie immer, für den Schutz ein schwer zu erratendes Passwort zu verwenden.

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