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Spuren aus Facebook und Co. tilgen

26.06.2012 | 12:59 Uhr |

Bilder und Filme von ausufernden Partys können zum Bumerang werden, etwa wenn man sich bewerben will. Wir zeigen, wie Sie die Spuren der Vergangenheit loswerden.

Was man heute noch lustig findet, kann später sehr unangenehme Folgen haben. Früher musste man nur das Fotoalbum verstecken, um zu verhindern, dass inzwischen peinliche Bilder ans Licht kommen. Mit Facebook, Youtube, dem eigenen Blog und anderen digitalen Plattformen wird die Kontrolle immer schwieriger, in einigen Fällen gleitet sie einem sogar aus der Hand. Zwar soll ein Personalchef bei Einstellungsentscheidungen keine Internet-Recherche zu einem Kandidaten zu Hilfe nehmen, um etwas über dessen Vergangenheit zu erfahren, getan wird das aber vermutlich in vielen Fällen dennoch - mitunter ist eine Absage die Folge.

Facebook und Twitter am Mac

In der aktuellen mymac beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Social Media an Mac und iPhone: Wie erstelle ich ein professionelles Profil in Facebook, Twitter oder Google+? Welche rechtlichen Fallstricke gibt es? Wie teile ich meine Bilder? Infos unter www.macwelt.de/kiosk

Hier reichen oft schon ein paar Filmchen und Bilder, die den Bewerber vor ein paar Jahren bei heftigen Partys zeigen. Deshalb ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Informationen, Fotos und Filme digital publiziert werden. Natürlich will jeder die lustigsten Bilder der letzten Feier auf seiner Website, in Facebook oder bei Youtube posten. Solange die digitalen Exponate nur auf der eigenen Webseite oder dem Facebook-Account lagern, kann man sie ja löschen, und die Spuren sind beseitigt - so könnte man glauben.

Dem ist aber leider nicht so. Zu einem nutzen Suchmaschinen wie Google einen gigantischen Cache-Speicher, in dem auch nach Jahren noch Inhalte zu finden sind, die auf dem Webangebot längst gelöscht sind. Viel schlimmer in puncto Kontrolle wird es, wenn ein völlig Fremder ein Bild oder einen Film Ihrer Website kopiert und auf seinem eigenen Angebot veröffentlicht. Es gibt Hunderte von solchen Sites, einige sammeln Bilder von Betrunkenen, andere noch Deftigeres. Das ist zwar illegal, aber schwer zu verfolgen, wenn die Daten im Ausland lagern. Wir zeigen, welche Grundregeln Sie beim Veröffentlichen von Bildern & Co. einhalten sollten und wie man unliebsame Spuren löscht. Am besten lassen Sie es jedoch gar nicht erst so weit kommen.

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