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Datenabgleich auf mehreren Macs

25.11.2008 | 13:11 Uhr |

Server und Backup-Laufwerke für die Datensicherung kosten Geld. Wer lediglich zwei oder mehr Macs mit den gleichen Dateien versorgen und damit einen gewissen Schutz vor Datenverlust haben will, sollte sich an einer Synchronisation im Netz versuchen.

Synchronisation

Ein teurer Server ist nichts anderes als ein Rechner in einem Netz, der als zentrale Ablage für Dateien dient. Egal von welchem Mac man auf den Server zugreift, die Daten dort sind aktuell. Oder sollten es zumindest sein, wenn Änderungen von den einzelnen Arbeitsplätzen korrekt zurückgespielt werden.

Den gleichen Effekt erzielt man, wenn man auf einem Mac einen Ordner festlegt, dessen Inhalt auf alle anderen Macs kopiert wird (= synchronisiert). So existieren automatisch Sicherungskopien. Fällt ein Rechner aus, befindet sich eine komplette Kopie des Datenbestandes auf einem synchronisierten Zweitrechner. Durch zusätzliche, regelmäßige Sicherungskopien auf ein externes Laufwerk wie ein Raid-System oder einen Datenroboter lässt sich die Datensicherheit weiter erhöhen.

Mehr oder weniger geeignete Software

Backup-Software wie Retrospect hat den Nachteil, Daten in Archiven oder Containern abzulegen, die man nur mit dem jeweiligen Programm durchsuchen und ansehen kann. Außerdem muss man in regelmäßigen Abständen veraltete Archive löschen, da sonst der Speicherplatz überquillt.

Apples Time Machine ist beliebt bei Privatpersonen: Daten landen in regelmäßigen Abständen auf einem Zweitlaufwerk. Wer allerdings mehrere Macs hat, muss in eine entsprechende Zahl von Zweitlaufwerken investieren. Außerdem fehlen Feineinstellungen wie die Definition von zeitabhängigen Sicherungen.

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