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Ebenen in Photoshop im Griff

11.05.2010 | 10:35 Uhr |

Die Ebenentechnik gilt als eine von Photoshops großen Stärken, da sie eine Fülle von Optionen anbietet. Aus genau diesem Grund fühlen sich jedoch viele Anwender von ihr überfordert. Das muss nicht sein, wie dieser Beitrag zeigt

Icon Photoshop CS4
Vergrößern Icon Photoshop CS4

Das Arbeiten mit Ebenen ist für Bildbearbeitungs-Profis und Kreative fast unverzichtbar. Als Eichmarke in Sachen Bildbearbeitung hat Photoshop die Möglichkeiten, Ebenen einzusetzen, geradezu perfektioniert. Kein anderes Programm bietet derart ausdifferenzierte Möglichkeiten, mit Ebenen zu arbeiten. Andererseits klingt bereits die Auflistung der unterschiedlichen Ebenentypen nicht unbedingt ermutigend. Neben der obligatorischen Hintergrundebene - also dem ganz normalen Bildinhalt - gibt es (nicht weiter gekennzeichnete) Pixelebenen, Einstellungsebenen, Textebenen, Vektorebenen sowie Smart-Objekte für Ebenen. Dazu kommen weitere Ebenenkomponenten - beispielsweise Ebenenmasken, Ebeneneffekte, Ebenentransparenz, Smart-Filter, Deckkraft, Füllmethoden, Maskierungsgruppen und Ebenengruppen.

Klarheit schafft die Antwort auf folgende Fragen: Was genau bewirken Ebenen? Und wo genau liegen die Unterschiede? Um sich die Funktionsweise von Ebenen zu verdeutlichen, ist es ganz praktisch, sie mit Folien zu vergleichen. Diese Folien (= Ebenen) lassen sich übereinander schichten. Zusätzlich beeinflussbar sind ihre Eigenschaften - etwa, ob die Folie deckend oder durchsichtig ist, oder wie die darunter liegenden Folien durchscheinen sollen. Ein zusätzliches Element in der Arbeit mit Ebenen sind Masken. Der geläufigste Typ dieser Masken sind Ebenenmasken. Ähnlich wie eine Maskierung bei einer Filmbelichtung sorgen auch Photoshop-Masken dafür, dass bestimmte Teile der jeweiligen Schicht oder Folie (= Ebene) abgedeckt werden. Die abgedeckten Partien wirken transparent; die nicht abgedeckten Teile bilden den sichtbaren Teil der Ebene.

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