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Tipps-Macbook

10.04.2012 | 00:00 Uhr |

Batterie des Macbook kalibrieren und Kapazität rückgewinnen +++ Akku-Laufzeit des Macbook Air verlängern +++ Macbook fällt trotz Akku-Vollladung in Ruhemodus +++ Macbook mittels Fernbedienung in den Ruhezustand +++ Ein Macbook wacht nach dem Tiefschlaf nicht automatisch auf +++ Ein neues Macbook Air geht nicht in den Standby-Modus +++ Externen Monitor an einem geschlossenen Macbook mit drahtloser Tastatur verwenden +++ Bluetooth-Mouse beim Transport eines Macbook ausschalten +++ Macbook-Akku laden +++ Warnung bei Problemen mit Macbook-Akku +++ Stromverbrauch eines Macbook anzeigen +++ Ethernet-Anschluss beim Einrichten des Macbook Air aktivieren +++ Software auf dem Macbook Air über DVD-Freigabe installieren +++ Den Ton beim Starten eines Macbooks unterdrücken +++ Externen Monitor beim Start des Macbook einschalten +++ Unsichtbares WLAN am Macbook anmelden +++ Reparaturprogramm für das Macbook nutzen +++ Ladezyklen von Macbooks eigenständig prüfen +++ Lokale Sicherungskopie auf einem Macbook mit Lion ausschalten

Batterie des Macbook kalibrieren und Kapazität rückgewinnen

Macbook Pro lädt die Batterie nicht mehr komplett auf und erreicht nur noch rund 80 Prozent der Kapazität.

Zuerst nimmt man die Batterie aus dem Rechner und prüft, ob Anzeichen für ein Aufblähen des Batteriegehäuses zu erkennen sind. Manche Akkus haben einen Defekt und werden dann von Apple kostenlos ausgetauscht. Ist das Gehäuse in Ordnung, kalibriert man den Akku neu. Dazu lädt man ihn zuerst so weit wie möglich auf und arbeitet im aufgeladenen Zustand mit angeschlossenem Netzteil rund zwei Stunden. Nun steckt man das Netzteil ab und arbeitet so lange weiter, bis sich das Macbook wegen Strommangels in den Ruhezustand begibt. Jetzt lässt man es rund fünf Stunden lang in Ruhe (man kann es vorher auch über den Einschaltknopf ausschalten), verbindet dann den Rechner wieder mit dem Netzteil und lässt den Akku voll aufladen. Dabei kann man das Macbook auch benutzen. Das Kalibrieren gilt für das Macbook und für das Macbook Pro.

Akku-Laufzeit des Macbook Air verlängern

Wie lässt sich bei einem Macbook Air, das nicht kontinuierlich verwendet wird, der Stromverbrauch im Ruhemodus vermindern, um eine längere Laufzeit zu erreichen?

Normalerweise geht ein Macbook Air wie jedes andere Macbook in den Ruhezustand, wenn es nicht verwendet wird, benötigt aber weiterhin Energie, um den Inhalt des Arbeitsspeichers zu erhalten. Außer dem Ruhezustand gibt es jedoch noch den Tiefschlaf (Englisch: "Hibernate"), bei dem der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben und der Stromverbrauch auf das absolute Minimum reduziert wird. Nachteilig ist, dass dann das Aufwachen entsprechend länger dauert, da die Daten zuerst wieder von der Festplatte in den Arbeitsspeicher eingelesen werden müssen.

Bei einem SSD-Laufwerk lässt sich mit dem Tiefschlaf zusätzlich Energie sparen, ohne dass das Aufwachen zu lange dauert
Vergrößern Bei einem SSD-Laufwerk lässt sich mit dem Tiefschlaf zusätzlich Energie sparen, ohne dass das Aufwachen zu lange dauert

Bei einem Macbook Air mit SSD-Laufwerk (das gilt auch für andere Macbooks , die mit solch einem Laufwerk ausgestattet sind) ist die Verzögerung jedoch nicht sehr hoch, sodass sich der Tiefschlaf auch für die Arbeitspausen anbietet. Normalerweise wird der Modus vom System aber nur dann aktiviert, wenn der Akku fast leer ist. Mithilfe der Systemeinstellung " SmartSleep " kann man die Vorgaben für den Ruhezustand jedoch verändern und dort "hibernate only" einstellen, um immer den Tiefschlaf zu erreichen. Zum Aufwecken des Macbooks drückt man kurz die Einschalttaste, andere Tasten funktionieren in diesem Fall nicht.

Macbook fällt trotz Akku-Vollladung in Ruhemodus

Ein älteres weißes Macbook geht sofort in den Ruhemodus, sobald man das Netzteil vom Rechner trennt, obwohl zuvor im Batterie-Menü angezeigt wurde, dass der Akku geladen ist.

Das Programm Coconut Battery zeigt die ursprüngliche und die aktuelle Kapazität des Akkus an.
Vergrößern Das Programm Coconut Battery zeigt die ursprüngliche und die aktuelle Kapazität des Akkus an.

Vermutlich kann der Akku nur noch einen geringen Teil seiner ursprünglichen Ladung halten und ist aufgrund von vielen Ladezyklen oder seines Alters am Ende seiner Lebensdauer angekommen. Zur Kontrolle öffnet man den System-Profiler (auf das Apple-Menü mit gedrückter Wahltaste klicken und dort den obersten Eintrag auswählen) und klickt links in der Liste auf "Stromversorgung". Bei "Volle Ladekapazität" wird dann angezeigt, welche Kapazität bei voller Ladung noch verfügbar ist, und bei "Anzahl der Zyklen" wird die Anzahl der Ladezyklen angezeigt. Leider ist dort aber nicht zu sehen, wie hoch die ursprüngliche Kapazität des Akkus war. Hier hilft das Freeware-Programm "Coconut Battery ".

Hier sieht man dann unter "Current Battery Capacity" die Werte für die ursprüngliche Kapazität und die aktuelle zusammen mit einem Prozentwert, der die noch verbleibende Kapazität anzeigt.

Macbook mittels Fernbedienung in den Ruhezustand

Man hält dazu drei Sekunden die Play-Taste der Fernbedienung gedrückt. Zudem gibt es weitere Möglichkeiten: Entweder man wählt den entsprechenden Befehl aus dem Apfel-Menü, oder man drückt kurz den Einschalter direkt am Rechner. Hier muss man aufpassen, denn wenn man den Ein-Schalter am Mac fünf Sekunden lang drückt, zwingt man den Mac zum Ausschalten, ohne dass er ordentlich das System herunterfahren kann, ein Notbehelf falls man einen Neustart erzwingen muss. Auch per Tastenkombination lässt sich ein Mac ins Reich der Träume schicken, dazu drückt man gleichzeitig "Wahl-Befehl-CD-Auswurftaste". Falls man statt der CD-Auswurftaste die darunter liegende Rückschritttaste erwischt, schaltet man den Mac aus.

Ein Macbook wacht nach dem Tiefschlaf nicht automatisch auf

Ein Macbook im Akkubetrieb meldet bei nur noch wenig Stromkapazität, dass es nun mit Reservestrom arbeitet. Kurz darauf wird der Bildschirm dunkel und der Mac stellt die Arbeit ein. Schließt man ihn dann an das Stromnetz an und drückt eine beliebige Taste, wacht das Macbook aber nicht wieder auf.

Ist nur noch wenig Akkukapazität vorhanden, schreibt das System den Inhalt des Arbeitsspeichers zur Sicherheit auf die Festplatte und versetzt das Macbook in den Tiefschlaf. Um es nach dem Anschließen an das Netz wieder zum Leben zu erwecken, muss man kurz die Einschalttaste drücken. Daraufhin erscheint auf dem Monitor ein Bild in Grautönen, dass den vorigen Stand zeigt sowie ein Fortschrittsbalken. Letzterer signalisiert, dass nun der Inhalt des Arbeitsspeichers wieder von der Festplatte in den RAM übertragen wird. Sobald der Vorgang beendet ist, wird der Monitor aktiv und man kann an der Stelle weiterarbeiten, an der sich das Macbook in den Tiefschlaf begeben hat.

Ein neues Macbook Air geht nicht in den Standby-Modus

Die aktuellen Macbook-Air-Modelle verfügen über einen speziellen Standby-Modus. Dieser wird im Batteriebetrieb nach rund einer Stunde automatisch aktiviert und sorgt dafür, dass kaum noch Strom verbraucht wird, was eine lange Standzeit ermöglicht. Warum funktioniert das aber nicht immer?

An ein Macbook Air darf weder ein USB-Gerät wie beispielsweise ein Speicherstick angeschlossen sein, noch darf das Macbook Verbindung mit einem Bluetooth-Gerät wie zum Beispiel einer Maus haben, wenn der Standby-Modus funktionieren soll.

Externen Monitor an einem geschlossenen Macbook mit drahtloser Tastatur verwenden

Möchte man einen externen Monitor an ein Macbook anschließen und es dann in geschlossenem Zustand mit einer Bluetooth-Tastatur und -Maus bedienen, muss man zuerst die Tastatur und die Maus mit dem Macbook synchronisieren, bevor man das Macbook zuklappt.

Sonst lässt es sich nicht mehr per Tastatur oder Maus aus dem Ruhemodus aufwecken. Das Synchronisieren geht entweder über die Systemeinstellung "Bluetooth" oder über die Systemeinstellungen für die Tastatur und die Maus. Wichtig ist zudem, dass die Option "Bluetooth-Geräten ermöglichen, den Ruhezustand des Computers zu beenden" in der Systemeinstellung "Bluetooth" unter "Weitere Optionen" markiert ist. Eine ähnlich lautende Option ist auch in den Systemeinstellungen für die Tastatur und die Maus zu finden.

Bevor man den externen Monitor wieder absteckt, versetzt man das Macbook zuerst in den Ruhezustand, da nicht alle Bildschirme im laufenden Betrieb vom Rechner getrennt werden können. Sonst bleibt eventuell der Monitor des Macbook nach dem Öffnen des Deckels dunkel.

Bluetooth-Mouse beim Transport eines Macbook ausschalten

Alternativ kann man in der Systemeinstellung "Bluetooth" unter "Weitere Optionen" den Punkt "Bluetooth-Geräten ermöglichen, den Ruhezustand des Computers zu beenden" deaktivieren. Den sonst kann es passieren, dass die Maus das Macbook aus dem Ruhezustand aufweckt und dieses dann wegen der unzureichenden Kühlung sehr heiß und dadurch eventuell beschädigt wird.

Macbook-Akku laden

Bei einem Macbook kann man sich den Batteriestatus im Menü anzeigen lassen, der unter anderem auch Auskunft über den Ladezustand des Akkus gibt. Beträgt die aktuelle Akkuladung nur etwas weniger als 100%, wenn man das Netzteil anschließt, erscheint im Menü der Eintrag "Batterie ist geladen", und der Akku wird nicht geladen. Um zu häufiges Aufladen zu vermeiden, wird der Akku erst wieder geladen, wenn der Wert unter 93% gefallen ist.

Warnung bei Problemen mit Macbook-Akku

Blinkt nach dem Einschalten eines Macbook mit fest eingebautem Akku die Ruhezustandsanzeige vorne am Rechner mehrmals nacheinander und wiederholt sich das Blinken in kurzen Abständen, weist dies darauf hin, dass es ein Problem mit dem Akku gibt und dieser gegebenenfalls ausgetauscht werden muss. Nähere Informationen dazu kann man sich im Menü-Extra "Batteriestatus" anzeigen lassen. Dort wird mit "Batterie warten" angezeigt, dass der Akku einen Service benötigt und mit "… austauschen", dass man bald oder sofort einen neuen Akku braucht.

Stromverbrauch eines Macbook anzeigen

Fragt man sich, wie viel Energie der mobile Mac gerade verbraucht, kann man dies über den System-Profiler erfahren. Unter der Rubrik "Stromversorgung" zeigt das Programm auch den aktuellen Verbrauch des Rechners an. Gemessen wird in Milliampere (mA), so dass ein Wert von "-1804" wie im abgebildeten Beispiel einem Verbrauch von rund 1,8 Ampere entspricht. Der Akku des Macbook Air aus dem Beispiel hat eine aktuelle Kapazität von rund 4300 Milliampere-Stunden (mAh), so dass der Rechner bei diesem Verbrauch noch rund 2,4 Stunden Restlaufzeit hat. Besitzer eines tragbaren Rechners können damit den Stromverbrauch bei bestimmten Konfigurationen überprüfen. Um die Anzeige zu aktualisieren, drückt man Befehlstaste-R - der Wert wird geräteintern allerdings nur einmal pro Minute aktualisiert.

Ethernet-Anschluss beim Einrichten des Macbook Air aktivieren

Obwohl man den USB-Ethernet-Adapter angeschlossen und beide Macs per Ethernet-Kabel verbunden hat, lässt sich Ethernet nicht als Netzverbindung für die Datenübernahme auswählen.

Damit das Macbook Air den USB-Ethernet-Adapter erkennt, muss man ihn anschließen und die Verbindung zum anderen Mac herstellen, bevor man das Macbook Air startet. Ist der Rechner schon eingeschaltet, drückt man "Befehlstaste-Q" und klickt im sich einblendenden Fenster auf "Ausschalten", um die Einrichtung abzubrechen. Dann schließt man den Adapter an, stellt die Verbindung zum anderen Mac her und startet das Macbook Air anschließend erneut.

Software auf dem Macbook Air über DVD-Freigabe installieren

Auf einem Macbook Air soll Software installiert werden, die als DVD vorliegt. Ein externes DVD-Laufwerk steht aber nicht zur Verfügung.

Man kann entweder auf einem Mac mit DVD-Laufwerk die DVD auf einen USB-Stick klonen, beispielsweise mit Carbon Copy Cloner oder dem Festplatten-Dienstprogramm , und dann von dort installieren. Alternativ aktiviert man auf einem anderen Mac, zu dem eine Netzverbindung über Airport oder Ethernet besteht, die DVD-Freigabe in der Systemeinstellung "Freigaben". Dann legt man auf diesem die DVD in das Laufwerk ein, öffnet auf dem Macbook Air im Finder ein neues Fenster und klickt in der Seitenleiste auf "Entfernte CD/DVD".

Rechts erscheint dann der Name des Mac mit der freigegebenen DVD. Ein Doppelklick auf den Namen blendet das DVD-Symbol ein, das man ebenfalls per Doppelklick aktiviert, um anschließend die Installation zu starten.

Den Ton beim Starten eines Macbooks unterdrücken

Bei den Macbooks nützt es aber nichts mehr, während des Starts die Stummschalttaste gedrückt zu halten (F3 beziehungsweise F10) oder einen Kopfhörer anzuschließen, um den Ton zu unterdrücken, wie dies noch beim Powerbook und dem iBook möglich war.

Eine Möglichkeit besteht darin, vor dem Ausschalten des Macbook die Stummschalttaste auf der Tastatur zu drücken, um den Ton auszuschalten. Dann ist der Startton beim nächsten Start nicht zu hören. Da man aber nicht sicher sein kann, ob man den Ton beim letzten Ausschalten tatsächlich ausgeschaltet hat, ist es besser, die Systemeinstellung "StartupSound" zu installieren. Dort lässt sich dann der Startton generell ausschalten. Man muss das Macbook aber zweimal starten, damit der Effekt in Kraft tritt, beim ersten Start ertönt der Ton nochmals. Die Software ist aber immer noch im Betastadium und man kann die Einstellungen nur dann vornehmen, wenn man als Administrator angemeldet ist. Die Systemeinstellung lässt sich nicht per Klick auf das Schlosssymbol von einem normalen Benutzer öffnen. Alternativ kann man den Startton auch mit den Shareware-Programmen Tinkertool Systems und Mac Pilot deaktivieren.

Externen Monitor beim Start des Macbook einschalten

Der eingebaute Monitor des Notebook ist dann komplett ausgeschaltet (Englisch: "clamshell mode"). Das setzt aber voraus, dass man eine externe Tastatur und Maus verwendet; USB- und Bluetooth-Geräte funktionieren. In der Anleitung von Apple werden erst alle Geräte (externer Monitor, Maus, Tastatur) angeschlossen und getestet, dann das Macbook in den Ruhezustand versetzt (sprich: Monitor eingeklappt und eingerastet) und nach einer kurzen Pause der Rechner mit einem Tastendruck wieder aufgeweckt - ohne den Monitor aufzuklappen. Das geht aber auch schneller beim Neustart: Alle Geräte anschließen, Mac einschalten und sofort den Monitor zuklappen. Wer dagegen später den internen Monitor wieder beleben will, wird von Apple ebenfalls über den Ruhezustand-Trick verwiesen. Dabei gibt es bei allen Notebooks seit 2007 den Trick mit "Befehlstaste-F1" (oder "Befehlstaste-fn-F1". Zuerst öffnet man das Notebook und drückt dann diese Tastenkombination, um den internen Monitor aufzuwecken.

Unsichtbares WLAN am Macbook anmelden

Zum Anmelden in einem unsichtbaren drahtlosen Netz, was heutzutage der Standardfall sein sollte, aktiviert man unter "Systemeinstellungen > Netzwerk" Airport und wählt dann im Menü "Netzwerkname" den Befehl "Mit anderem Netz verbinden". Dort ist es möglich, Netzwerkname, Verschlüsselungsmethode und das Kennwort einzugeben. "Verbinden" startet die Anmeldung.

Reparaturprogramm für das Macbook nutzen

Tritt bei einem Macbook , das zwischen Oktober 2009 und April 2011 hergestellt wurde, dieses Problem auf, ersetzt Apple den Boden kostenlos. Man kann entweder in einen Apple-Laden beziehungsweise zu einem autorisierten Händler gehen oder den Austausch selbst vornehmen. Apple verschickt dazu sowohl den Deckel als auch das zum Austausch notwendige Werkzeug. Den Link zum Austauschprogramm findet man auf Apples Supportseite unter "Produktprogramme".

Ladezyklen von Macbooks eigenständig prüfen

Vielmehr reicht zu diesem Zweck auch der Apple-System-Profiler, der sich mit "Über diesen Mac" im Apple-Menü und Klick auf "Weitere Informationen ..." starten lässt. In der linken Leiste findet sich unter "Hardware" der Unterpunkt "Stromversorgung". Nach dem Markieren erscheinen im rechten Fenster Details zu Batteriemodell, Seriennummer, Hersteller et cetera. Interessant wird es unter "Anzahl der Zyklen", die der Mac automatisch zählt und hier festhält. Ein Ladezyklus bedeutet, dass die Batterie komplett leer und dann wieder auf 100 Prozent aufgeladen wurde. Also bedeutet nicht jedes Mal, wenn man das Netzteil an den mobilen Mac anschließt, dass der Zähler gleich um eins erhöht wird. Eine Einschätzung wie gut die Leistung der Batterie noch ist, findet sich hinter "Zustand".

Wer es genauer wissen möchte: Je höher die Anzahl der Ladezyklen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Batterie nicht mehr so gut durchhält wie nach dem Kauf. Apple gibt an, dass die aktuellen Akkus der Notebooks nach 1000 Zyklen immer noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität erreichen. Ist dies nicht der Fall und noch eine gültige Garantie vorhanden, lohnt sich der Besuch beim Apple-Händler auf jeden Fall.

Daten auf dem Macbook verschlüsseln

Im Falle eines Diebstahls lassen sich die Daten auf der Festplatte des Mac lesen, beispielsweise wenn man die Festplatte oder das SSD-Laufwerk ausbaut und an einen anderen Rechner anschließt. OS X Lion ermöglicht es deshalb, mit Filevault die Festplatte zu verschlüsseln, um den Zugriff auf die Daten zu unterbinden.

Dazu öffnet man die Systemeinstellung "Sicherheit", klickt auf " Filevault " und dann auf "Filevault aktivieren". Dann wird ein Fenster mit dem Wiederherstellungsschlüssel sichtbar, den man aufschreiben und an einem sicheren Ort aufbewahren sollte. Nach dem Klick auf "Weiter" hat man außerdem die Wahl, den Schlüssel bei Apple zu hinterlegen, wozu man drei Fragen und die Antworten festlegt. Letztere werden nicht gespeichert und dienen dazu, den Wiederherstellungsschlüssel bei Apple abzufragen. Danach startet man das Macbook neu, um die Verschlüsselung in Gang zu setzen. Man kann währenddessen normal weiterarbeiten. Allerdings dauert die Verschlüsselung - je nach Menge der gespeicherten Daten - sehr lange; 20 bis 40 Stunden (!) sind keine Seltenheit.

Filevault aktiviert automatisch die Passworteingabe beim Rechnerstart und beim Beenden des Ruhezustands, beides lässt sich auch nicht mehr ausschalten. Die Passwortabfrage beim Rechnerstart erfolgt zudem sofort nach dem Einschalten.

Lokale Sicherungskopie auf einem Macbook mit Lion ausschalten

Diese Vorgehensweise kostet aber zusätzlichen Speicherplatz, was vor allem bei den kleineren Flash-Speichern zu Platzmangel führen kann.

Um das Anlegen lokaler Sicherungskopien vorübergehend zu deaktivieren und alle bisher von Time Machine lokal gespeicherten Kopien zu löschen, schaltet man einfach Time Machine in der gleichnamigen Systemeinstellung aus. Alternativ lassen sich die lokalen Sicherungskopien mithilfe des Terminals auch dauerhaft deaktivieren. Man tippt folgenden Befehl ein, gefolgt von einer Zeilenschaltung (hochgestellte Punkte stehen für ein Leerzeichen). Danach muss man noch das Administratorpasswort eintippen, gefolgt von einer weiteren Zeilenschaltung:

sudo tmutil disablelocal

Um das Anlegen lokaler Sicherungskopien wieder zu aktivieren, ersetzt man "disablelocal" durch "enablelocal" (ohne die Anführungszeichen).

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