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Hilfe bei Mac-Problemen

29.04.2009 | 12:02 Uhr |

Mac-OS X ist ein sehr stabiles System. Treten dennoch einmal Probleme auf, sind sie meist hausgemacht. Wir zeigen, wie der Mac wieder flottgemacht wird

Startet der Mac nicht, liegt das oft an defekten Speichermodulen (RAM-Bausteine, Bild oben), auch interne Grafikkarten (unten), die defekt sind, können den Start verhindern. Man sollte zum Test zudem alle extern betriebenen Geräte vom Mac abziehen.
Vergrößern Startet der Mac nicht, liegt das oft an defekten Speichermodulen (RAM-Bausteine, Bild oben), auch interne Grafikkarten (unten), die defekt sind, können den Start verhindern. Man sollte zum Test zudem alle extern betriebenen Geräte vom Mac abziehen.

Was passiert bei zu wenig Arbeitsspeicher?

Aktivitätsmonitor zeigt an, wieviel des vorhandenen Speichers momentan genutzt wird.
Vergrößern Aktivitätsmonitor zeigt an, wieviel des vorhandenen Speichers momentan genutzt wird.

Ob man mit einem Textverarbeitungsprogramm gerade schreibt, ein Spiel genießt oder andere Arbeiten erledigt, die CPU des Mac nutzt den Hauptspeicher (RAM), um zum Beispiel Änderungen an Dokumenten zwischenzuspeichern oder im Dokument zu blättern. Natürlich bedient sich auch das Betriebssystem dieses "flüchtigen Speichers". Der Name ist recht treffend, da die Änderungen nach einem Neustart verschwunden sind. Aus diesem Grund speichert man ein Dokument, dann wird der aktuelle Status auf der Festplatte gesichert.

Jedes Programm benötigt unterschiedlich viel Hauptspeicher. Sind so viele Programme und Dokumente geöffnet, dass der vorhandene Hauptspeicher nicht mehr ausreicht, nutzt der Mac wie auch andere PCs einen Teil der Festplatte als Ersatz. Man spricht von "Seitenauslagerungen" (Englisch: paging). Das Ganze funktioniert technisch recht gut, verlangsamt die Arbeit am Mac aber gewaltig: Der Zugriff auf "echtes" RAM ist um ein Vielfaches schneller.

Ob der Arbeitsspeicher ausreichend dimensioniert ist, können Sie mithilfe des Dienstprogramms Aktivitätsanzeige herausbekommen. Im Bereich "Speicher" zeigt das Programm unter der Prozessliste die RAM-Auslastung. Wenn in typischen Arbeitssituationen noch einiger freier Speicher übrig bleibt (grün), besteht kein Grund zur Sorge. Der zweite wichtige Wert ist "Seitenauslagerungen". Steigt er deutlich an, herrscht ein RAM-Mangel. Ist beides nicht der Fall, wird mehr RAM Ihren Mac nicht mehr nennenswert beschleunigen.

Wenn Sie im Apfel-Menü den Befehl "Über diesen Mac" wählen und im Dialog dann den Button "Weitere Informationen" anklicken, startet System-Profiler. Unter "Speicher" können Sie ablesen, welche RAM-Module installiert sind. Das Programm Mactracker von der Heft-CD informiert Sie, wie viel Speicher maximal in Ihrem Mac Platz findet. Hauptspeicher ist preiswert und beschleunigt den Mac, wenn der vorhandene nicht ausreicht.

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