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Unlock

16.07.2009 | 13:29 Uhr |

Anders als der Jailbreak ist das Unlock des iPhone rechtlich nicht unumstritten. Die Provider, mit denen Apple exklusiv zusammenarbeiten, wollen sich das Geschäft nur ungern stören lassen.

Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
Vergrößern Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
© Apple

Der größte Teil der iPhones ist mit einem sogenannten SIM-Lock ausgestattet und lässt sich nur mit der SIM-Karte des Mobilfunkproviders betreiben, der als Apple-Partner agiert. Der Unlock, also das Freischalten der Telefonfunktion, erfolgt ebenfalls über eine iTunes-Verbindung zu Apples Servern und in einem Zug mit der Aktivierung. Das iPhone Dev Team hat für das iPhone der ersten Generation einen Mechanismus entwickelt, der die Telefonfunktionen des iPhone auch ohne Vertrag mit einem Apple-Partner erlaubt. Am iPhone 3G ist dieser "Hack" nur in bestimmten Konstellationen von iPhone-Firmware und anderen Softwarebestandteilen möglich. Ist vom "Katz-und-Maus-Spiel" im Zusammenhang mit iPhone-Hacks die Rede, ist eigentlich stets diese Veränderung gemeint. Der Unlock eines iPhone ohne Vertrag ist rechtlich in einigen Ländern zumindest umstritten.

Die Gesetzeslage einiger Länder erlaubt es nicht, Handys mit einem SIM-Lock anzubieten, man will so die Zwangsbindung an einen Provider untersagen. Zu diesen Ländern gehören unter anderem Italien, Belgien, Griechenland, die Tschechische Republik und andere. In diesen Ländern kann man das iPhone ohne SIM-Lock kaufen. Es ist in diesem Fall nicht subventioniert und kostet zwischen 500 und 680 Euro. Dafür kann der Benutzer jede SIM-Karte offiziell nutzen. Aufgrund des freien Handels innerhalb der EU können auch Deutsche ein solches iPhone erwerben und hier betreiben, mit jeglicher SIM-Karte. Auch hier erfolgen Aktivierung und Unlock über die iTunes-Verbindung mit Apples Servern.

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