iPad-Tipps

Troubleshooting für das iPad

22.01.2013 | 11:49 Uhr | Volker Riebartsch

Apples iOS-Geräte sind kaum störanfällig. Wenn das iPad dennoch streikt, lässt es sich meist mit ein paar Handgriffen wieder flottmachen. Wir zeigen die wichtigsten Schritte.

Die meisten iPad-Benutzer haben es gut. Die Geräte funktio­nieren zuverlässig, durch Apples Kontrolle über Hardware, iOS und Apps kommt es selten zu Abstürzen. Dennoch ist auch ein iPad-Nutzer nicht ganz vor Problemen gefeit. Vor allem sind sämtliche iOS-Geräte extrem abhängig von einer funktionierenden Internet-Verbindung. Ist diese nicht gegeben, läuft außer Film, Foto und Musik kaum etwas.

Internet-Verbindung

Beim iPad Wi-Fi ist die funktionierende Verbindung in ein WLAN Vor­aussetzung für die Kommunikation des Geräts. Hier gibt es zahlreiche Fehlerquellen, denen sich der iPad-Benutzer stellen muss. Besitzer eines iPad Wi-Fi + Cellular können bei nicht funktionierender WLAN-Verbindung zwar auf die Internet-Verbindung über UMTS oder LTE ausweichen, aber auch hier droht Ungemach.

Hardwarepflege und -stress

Ein leidiges Thema ist auch die Akkulaufzeit. Oft klagen Benutzer, dass die von Apple angegebenen Laufzeiten nicht erreicht werden. Mit der Einhaltung von ein paar Grundregeln und Einstellungen beim iPad lässt sich die Abstinenz des Geräts von der Steckdose merklich verlängern.

Wasserschaden

Geht das iPad oder ein anderes iOS-Gerät baden, gilt es, ein paar Grundregeln einzuhalten, soll eine Ausweitung des Schadens verhindert werden. Besteht keine Versicherung, die diesen Schadensfall abdeckt, hilft nur schnelles Handeln. In allen Fällen gilt es, das iOS-Gerät möglichst umgehend komplett auszuschalten, um einen Kurzschluss auf dem Logicboard – verursacht durch den Lithium-Ionen-Akku – zu verhindern. In vielen Foren wird dann geraten, das iOS-Gerät mithilfe von Reis oder mit einem Fön zu trocknen. Davon ist abzuraten. Die bei der Trocknung einsetzende Korrosion zerstört wichtige Bauteile. Entfernen Sie nach dem Ausschalten des Geräts durch Schütteln überschüssiges Wasser, und begeben Sie sich sofort zu einem Dienstleister, der das iPad dann weiterbehandelt. Nach dem Öffnen wird das Gerät fachmännisch getrocknet und gereinigt, der Akku muss in nahezu allen Fällen getauscht werden. So besteht zumindest eine Chance, dass Ihr iPad ein Bad übersteht und weiterhin funktioniert.

Trotz der Kontrolle von System und Apps durch Apple kann es zu Problemen mit abgestürzten Programmen beim iPad kommen. Apple entgehen selbstverständlich auch Fehler der App-Programmierer. Wer hier weiß, welche Schritte zu tun sind, bekommt hängende Apps oder ein streikendes iPad schnell wieder in den Griff.

Neben iTunes nimmt seit iOS 5 iCloud eine zentrale Rolle ein. Apps, Bücher und Musik lassen sich „nachladen“, iCloud als Backup-Medium für die wichtigen Daten des iPad nutzen.

Gute Strategie

Wie bei den meisten PC-Benutzern steht auch bei iPad-Usern das Thema Datensicherung meist nicht weit oben auf der Agenda. Dabei kann es sehr schnell zu ernsthaften Problemen kommen. Es gilt, sicherzustellen, dass ein Backup wichtiger iPad-Daten vorhanden ist und nach einer Wiederherstellung das Datenmaterial wieder auf den Tablet-PC gelangt. Dank iTunes und iCloud lassen sich hier Strategien entwickeln, die einen Datenverlust durch Hardwareprobleme ausschalten oder zumindest minimieren.

In diesem Workshop zeigen wir, wie Sie typische Probleme bei der Arbeit mit dem iPad lösen und seine Leistung voll ausreizen. Dazu zeigen wir, wie Sie den Akku optimieren und Datenverlust vorbeugen.

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