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Lokales Netzwerk um den Mac aufbauen

14.12.2010 | 10:02 Uhr |

Ein lokales Netzwerk ist die Voraussetzung für den Zugriff auf einen Server oder die gemeinsame Nutzung anderer Geräte. Wir geben Tipps für den Aufbau eines privaten kleinen Netzes

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Der Aufbau eines Netzwerks ist nicht weiter kompliziert, viele Anwender haben bereits eines, ohne es zu wissen. Wer einen Router , zum Beispiel eine Airport -Basis, für die Einwahl ins Internet benutzt, hat nämlich schon ein Mininetz, bestehend aus Mac und Router . Diesem Netzwerk lassen sich problemlos noch weitere Geräte hinzufügen. Das können ganz klassisch Rechner und Drucker sein, aber auch Fernseher, Spielkonsolen oder Settop-Boxen sind heute oft netzwerkfähig.

Netzwerk konfigurieren

Damit die Geräte untereinander kommunizieren können, müssen sie verbunden werden. Diesen Job übernimmt im drahtlosen Netz die Basisstation und bei Ethernet -Verkabelung ein Verteiler, ein sogenanntes Hub. In vielen Routern ist bereits beides integriert. Da die Kommunikation über WLAN und Kabel prinzipiell gleich abläuft, nämlich über das Protokoll TCP/IP , verbinden die meisten Router beides intern. So kann jedes Gerät unabhängig von der Art der Verbindung mit jedem Daten austauschen. Dafür erhält das Gerät eine eindeutige Nummer, die IP-Adresse , an der es erkannt wird. In privaten Netzen lässt man diese am besten automatisch vom Router vergeben. Die dafür zuständige Funktion heißt " DHCP " und gehört zur Standardausstattung aller Router. Damit reduziert sich die TCP/IP-Konfiguration in den Netzwerkeinstellungen des Macs auf die Aktivierung von DHCP im Menü "IPv4 konfigurieren". Dabei bekommt der Mac auch gleich noch alle weiteren Daten geliefert, die er für den Zugriff auf das Internet benötigt.

Internet-Verbindung herstellen

Die Trennung von lokalem Netzwerk und Internet ist ebenfalls Aufgabe des Routers. Ohne diese Trennung dürfte jede IP-Adresse weltweit nur einmal vergeben werden. Tatsächlich ist das lokale Netz in der Standardkonfiguration des Routers gewöhnlich nicht von außen sichtbar. Der Router bekommt für die Kommunikation mit dem Internet eine echte IP-Adresse vom DSL-Provider. Anfragen, zum Beispiel von Webbrowser oder Mailprogramm, werden nach außen unter dieser Nummer weitergeleitet. Der Router merkt sich, von welcher internen Adresse die Anfrage kam, und liefert die Antwort an sie zurück (das bezeichnet man als "Network Address Translation", kurz NAT). Interne Dienste wie Drucker oder ein privater Server sind erst von außen erreichbar, wenn man am Router eine Weiterleitung auf die zugehörige interne IP-Nummer einrichtet. So wird das eigene Netz auch vor Missbrauch geschützt.

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