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Final Cut Pro 7. Folge 4: Export und Rendern

03.09.2010 | 15:00 Uhr |

Insgesamt bietet das Programm vier verschiedene Datei-basierte Export-Möglichkeiten.

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Render-Einstellungen

Bevor wir mit dem Export beginnen, sollen wir in jedem Fall die aktuellen Render-Einstellungen unserer Sequenz überprüfen. Wichtig ist hier zuallererst die Wahl des Farbraumes. Entsprechend unserer Sequenzvoreinstellung hat das Programm hier bereits den für den Codec standardmäßigen Farbraum eingestellt. In den meisten Fällen dürfte es sich dabei um YUV-Farbraum handeln. Lediglich die Video-Codecs wie Foto-JPEG oder Animation verwenden den so genannten RGB-Farbraum.

Handelt es sich bei unserem Film um ein Compositing-lästiges Projekt, d. h. haben wir viel mit Animationen, Verschachtelungen und dergleichen gearbeitet, empfiehlt sich in jedem Fall für das anschließende Rendern die letzte Einstellung "Gesamtes YUV-Material in Präzisions-YUV rendern". Sie bewirkt, dass unser gesamtes Material, selbst wenn es nicht in der 10-Bit-Auflösung vorliegt, mit dieser Bit-Tiefe berechnet wird und Blenden bzw. Effekte mit größtmöglicher Qualität erzeugt werden. Da Grafiken und Generatoren, wie beispielweise Text-Clips, im RGB-Farbraum vorliegen und deren Weißwert bei bis zu 109% Weiß liegen kann, sollten wir hier die Einstellung "Weiß" wählen. Die bewirkt, dass dieses so genannte Superweiß in normales Weiß umgewandelt wird. Anderenfalls ist unser Material später nicht mehr sendefähig, da es in den hellen Bereichen zu Übersteuerungen kommen würde.

Darüber hinaus wählen wir bei der Filterqualität für Bewegung die Option "Optimal". Das bedeutet: Alle Änderungen unseres Clips im Bereich der Bewegung werden mit größtmöglichen Genauigkeit berechnet. Um sicher zu stellen, dass wir unseren Clip mit den bestmöglichen Einstellungen exportieren, löschen wir vor unserem abschließenden Render-Vorgang die derzeit erstellten Render-Daten mit Hilfe des Render-Managers. Da unsere Render-Einstellungen qualitativ deutlich über dem voreingestellten Standard liegen, wird die abschließende Berechnung deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

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