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Final Cut Pro 7. Folge 5: Export und Rendern, Formate

03.09.2010 | 16:23 Uhr |

Unterschiedliche Video- und Audio-Formate gewähleisten, dass das Material mit entsprechendem Programm abgespielt werden kann.

final cut
Vergrößern final cut

QuickTime-Konvertierung

In diesem Teil unseres Workshop widmen wir und der Option "QuickTime-Konvertierung". Hatten wir mit der Option "QuickTime-Film..." lediglich eine Eins-zu-Eins-Kopie unseres Projektes erstellt, so möchten wir den Film mit der Hilfe der QuickTime-Konvertierung direkt aus Final Cut Pro in ein anderes Format wandeln.

Grundsätzlich gilt, dass dabei alle Einzelbilder erneut komprimiert werden, selbst dann wenn Ausgangs- und Ziel-Codec dasselbe sind. Um den Exportvorgang im Einzelnen besser zu verstehen, möchten wir zunächst drei wichtige Begriffe klären.

Mit dem Begriff "QuickTime" verbindet man meist lediglich das gleichnamige Programm zum Abspielen von Mediendateien. Darüber hinaus verbirgt sich dahinter aber eine komplette Programmumgebung, die tief im Betriebssystem verankert ist und von vielen verschiedenen Programmen genutzt wird, an erster Stelle hier natürlich der QuickTime Player selbst. Doch auch iTunes, iMovie und eben Final Cut Studio greifen auf diese Umgebung zurück. So kommt es, dass uns in all diesen Programmen ähnliche Funktionen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeiten der Konvertierung in Final Cut sind sogar identisch mit denen der Pro-Version des QuickTime Players. Die QuickTime-Umgebung unterstützt dabei verschiede so genannte Datei- oder Containerformate. Diese unterscheiden sich in der Art und Weise, wie die Medien innerhalb einer Datei organisiert und abgelegt sind. Das Format QuickTime-Film organisiert seine Inhalte mit Hilfe mehrerer Spuren.

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