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Final Cut Pro 7. Folge 6: Export und Rendern mit Compressor

06.09.2010 | 13:34 Uhr |

Außer hauseigenen Exportfunktionen bietet Final Cut eine Möglichkeit, den Clip zuerst ins Compressor zu verschieben und erst dann diverse Ausgabeformate zu wählen. Hier stehen uns deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

final cut
Vergrößern final cut

Rendern im Compressor

Beim Senden ans Compressor ist zu beachten, dass die Schnittsoftware beim Rendern geöffnet werden muss. Darum empfehlen wir eine Eins-zu-Eins-Masterdatei aus Final Cut zu exportieren, und erst diese dann unabhängig von Final Cut im Compressor zu bearbeiten. Per Drag-and-Drop lässt sich das File im Compressor öffnen. Das Final Cut Icon ist nun im Compressor nicht mehr sichtbar, d. h. das Programm arbeitet unabhängig von unserer Schnittsoftware.

Die Oberfläche teilt sich in Standard-Einstellungen in fünf Rubriken: Erstens - das Stapelfenster links oben. Hier legen wir die Medien ab, die wir konvertieren möchten. Jeder Reiter repräsentiert dabei einen so genannten Stapel, der mit einem Klick auf "Senden" von oben nach unten abgearbeitet wird. Links unten finden wir zahlreiche, ab Werk bereits gespeicherte Voreinstellungen, welche wir unseren Medien per Drag-and-Drop zuweisen können. Problemlos lassen sich die Einstellungen wieder ersetzen oder mit "Delete" wieder entfernen. Mit einem Rechtsklick ändern wir den Speicherort. Alternativ dazu können wir hierfür eine eigene Voreinstellung erstellen. In den Einstellungen lässt sich darüber hinaus eine neue Standard-Destination für die Ausgabe festlegen.

Sobald uns die mitgelieferten Voreinstellungen nicht mehr ausreichen, kommt das Fenster "Informationen" ins Spiel. Mit einem Klick auf dem Export-Modul lassen sich hier zahlreiche Modifikationen vornehmen. Wichtig dabei: Wir können Einstellungen nur aus dem Stapelfenster heraus öffnen und bearbeiten. Die Voreinstellungen links unten sind vor Modifikationen geschützt. Allerdings lässt sich unsere bearbeitete Export-Einstellung speichern und steht ab sofort ebenso zur Auswahl.

Das Vorschau-Fenster zeigt uns den Vergleich zwischen dem Ausgangsmaterial und dem zu erwartenden Endprodukt. Ganz oben im Pull-Down-Menü - das Original. Darunter - die Vorschau auf die anderen Export-Einstellungen. Der Schieberegler hilft uns bei der Urteilung der Qualität, die wir am besten in der größtmöglichen Auflösung kontrollieren. Wichtig dabei ist, die Bildseitenverhältnis beim Original und der Ausgabe zu beachten. Die Vorschau der Ausgabe kann man über den Knopf recht oberhalb des Bildschirms abrufen. Falls die Seitenverhältnis nicht stimmt, ruft man in den Einstellungen die Option "Geometrie" auf, wo man das Seitenverhältnis korrigiert.

Zuletzt startet man den Render-Vorgang. Das Fenster "Verlauf" zeigt uns daraufhin den Verlauf des Exports.

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