1040415

Final Cut Pro 7. Folge 8: Versteckte Einstellungen

06.10.2010 | 13:52 Uhr |

In dieser Folge zu Final Cut Pro geht es um die etwas versteckte aber äußerst nützliche Funktionen des Programms.

final cut
Vergrößern final cut

Benutzereisntellungen

Zuallererst sehen wir uns hierfür die Benutzereinstellungen an. Insbesondere bei Arbeitsphasen, in denen man viel aus- und herumprobiert, macht es Sinn, die möglichen Schritte für das Widerrufen von Aktionen auf einen höheren Wert zu setzen.

Ebenso empfehlen wir, den Intervall für das automatische Speichern auf einen kürzeren Zeitraum zu reduzieren.

Haben wir in unserer Timeline mehrere Sequenzen geöffnet, die der Rechner ohne unser Zutun selbständig rendern soll, dann setzen wir die Einstellung für das automatische Rendern auf den Minimalwert von einer Minute. Sobald Final Cut Pro eine Sequenz berechnet hat, beginnt das Programm nach einer Minute Pause automatisch mit der Berechnung der nächsten offenen Sequenz.

Ebenso häufig gesucht und oftmals lange nicht gefunden: Die Funktion zur Einstellung der Standbilddauer. Egal, ob es sich um importierte Grafiken oder direkt im Programm erstellte Screenshots handelt: Hier lässt sich die standardmäßige Länge aller neu hinzugefügten Bilder und Grafiken einstellen.

Ein Standbild selbst erstellt man innerhalb des Programms mit dem Tastenkürzel Shift-N.

Aus unerklärlichen Gründen aber stimmt die Dauer importierter Grafiken auch nach mehrmaligen Versuchen nicht mit unseren Einstellungen überein.

Darüber hinaus ist es in einigen Fällen sinnvoll, den Timecode einer Sequenz nicht bei der Grundeinstellung von 01 Stunde, 00 Minuten, 00 Sekunden und 00 Frames zu belassen, sondern ihn bei einem spezifischen Wert starten zu lassen. Selbiges lässt sich im Bereich Timeline-Optionen bewerkstelligen.

Wichtig bei all diesen Modifikationen: Alles, was wir in den ersten drei Einstellungsfeldern ändern, betrifft die komplette Programmumgebung. Timeline-, Render- und Audioeinstellungen beziehen sich nur auf Sequenzen, die wir ab sofort neu erstellen. In diesem Fall also müssen wir die Einstellungen unserer bereits vorhandenen Sequenz bemühen, um den Starttimecode zu ändern.

Einige Funktionen decken sich mit denen der Benutzereinstellungen. All das, was wir aber hier nun direkt in den Sequenzeinstellungen ändern, betrifft nur die ausgewählte Sequenz und nicht, wie in den Benutzereinstellungen, das komplette Projekt bzw. alle neu erstellten Sequenzen.

Manche Anwender sind es unter Umständen gewöhnt, mit der englischsprachigen Version des Programms zu arbeiten. Während es in früheren Versionen des Betriebssystems möglich war, nur einzelne Programme anderssprachig laufen zu lassen, muss man in Mac OS X 10.6 Snow Leopard hierfür die komplette Systemsprache abändern.

Dazu öffnen wir die Systemeinstellungen und wechseln zu "Sprache und Text". In unserem Fall ziehen wir nun die Sprache English an die erste Stelle. Damit allerdings der Rechner nach wie vor die deutsche Rechtschreibprüfung sowie deutschsprachige Datums- und Zahlenformate nutzt, belassen wir die restlichen Einstellungen so, wie sie sind. Dabei müssen wir darauf achten, dass die Option "Automatisch nach Sprache" deaktiviert ist. Final Cut Pro startet nun in englischer Sprache. Der Finder selbst wird erst nach erneutem Anmelden englischsprachig.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1040415