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Schneller Videoschnitt im iFrame-Format

07.10.2010 | 14:41 Uhr |

Apples iMovie schneidet gerne im iFrame-Format mit 960 x 540 Pixel. Einige Camcorder unterstützen dieses Apple-eigene Format direkt. So gelingen Videoschnitte ohne langwieriges Konvertieren.

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Das Update auf iMovie 09 brachte mehr so nebenbei die Unterstützung für ein neues Bildformat namens iFrame. Apple wollte damit einen schnellen Workflow zwischen Kamera und Computer bieten, die Kompatibilität zur Videowelt war weniger wichtig. Die Auflösung von 960 x 540 Pixel ist daher ein Kompromiss: Die Systemanforderungen bleiben klein, trotzdem liegt die Videoqualität etwas oberhalb von SD. Für Bildschirm und Internet optimiert ist die progressive Aufzeichnung, die sich aufgrund der halbierten Auflösung sogar aus 1080/50i-Material gut erzeugen lässt.

Wer in den Einstellungen von iMovie nachschaut, wird den iFrame-Modus bereits als Vorgabe finden, je nach Land mit 25 oder 30 Bildern pro Sekunde. Wichtig für den schnellen Schnitt ist jedoch die passende Kamera: Nur wenn sie direkt mit 960 x 540 Pixel in MPEG4 aufzeichnet, lassen sich die Vorteile ohne langwierige Konvertierung nutzen. Sanyo hat mit der VPC-FH1 im Mai die erste iFrame-Kamera vorgestellt, allerdings zeichnet sie nur mit 60/30 Bildern pro Sekunde auf. Wer seine Video-Kamera auch für normale Videoaufnahmen nutzen will, ist mit der neuen Panasonic HDC-SDX1 besser bedient: Sie ist eine vollwertige 1080/50i-Kamera im AVCHD-Format , die Mac-Möglichkeiten gibt es als Zugabe obendrauf.

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