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Oans, zwoa, Pop-Art!

17.02.2009 | 10:00 Uhr |

Mit welchem Plakat das Oktoberfest jedes Jahr wieder um freundliche Beachtung bittet, ist in München ein echtes Thema. Und so zeigt auch das Motiv für 2009 echte Aufregerqualitäten. Während manche von der typografischen Umsetzung des Themas entzückt sind, finden andere es viel zu trist. Diesen Vorwurf konnte man dem Plakat des Vorjahres sicher nicht machen. Wie solch ein Plakatentwurf entsteht, und was bei Gestaltung und Realisation zu beachten ist, zeigt der Illustrator Oliver Weiss am Beispiel seines Oktoberfest-Plakats 2008.

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Als die Einladung zur Teilnahme am geschlossenen Wettbewerb für das Oktoberfest-Design 2008 ins Haus flattert, bleiben für Konzept und Umsetzung nur wenig Zeit - für Letzteres sogar nur ein Tag. Die Lösung lautet: eine plakative Collage aus Einzelelementen in Anlehnung an amerikanische Pop-Art, deren Arrangement, Finetuning und Farbgebung zeitsparend per "Trial and Error" komplett am Rechner erledigt werden - dadurch findet man oft schneller Lösungen als von Hand. Wie man verschiedene Arbeitsweisen sinnvoll kombiniert, zeigt sein Designer Oliver Weiss anhand des Wiesn-Plakats 2008.

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