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Troubleshooting für das iPad

01.03.2011 | 10:14 Uhr |

Apples iOS-Geräte sind für ihre geringe Störanfälligkeit bekannt. Wenn das iPad dennoch streikt, ist es meist mit ein paar Handgriffen wieder flottgemacht. Wir zeigen die wichtigsten Schritte und erklären, wie Sie Datenverlust vorbeugen

Während die meisten Besitzer von Windows-PC oder Mac damit leben, dass die Computer gelegentlich den Dienst versagen, haben es iPad -Benutzer gut. Die Geräte funktionieren zuverlässig, durch Apples totale Kontrolle über das System und die geprüften Apps aus dem App Store kommt es selten zu Problemen und Abstürzen.

Immer online

Dennoch ist ein iPad-Nutzer nicht ganz sicher vor Problemen. Zum einen sind alle iOS-Geräte extrem abhängig von einer funktionierenden Internet-Verbindung. Ist die nicht gegeben, wird aus einem iPad schnell ein großer iPod, außer Film, Foto und Musik funktioniert kaum etwas. Am iPad Wi-Fi ohne SIM-Karte ist die funktionierende Verbindung in ein WLAN Voraussetzung für die Kommunikation des Geräts. Hier gibt es zahlreiche Fehlerquellen, denen sich der iPad-Benutzer stellen muss. Besitzer eines iPad Wi-Fi + 3G können bei nicht funktionierender Wi-Fi-Verbindung zwar auf die Internet-Verbindung über UMTS ausweichen, aber auch hier droht Ungemach. Da das iPad nicht an einen Telefon-Provider per SIM-Lock gebunden ist, kann Apple nicht für alle Anbieter Profile bereitstellen, Voraussetzung für die Funktion der UMTS-Verbindung.

Hardwarepflege und -stress

Ein leidiges Thema ist auch die Akkulaufzeit. Oft klagen Benutzer, dass die von Apple angegebenen Laufzeiten nicht erreicht werden. Mit der Einhaltung von ein paar Grundregeln und Einstellungen am iPad lässt sich die Abstinenz des Geräts von der Steckdose merklich verlängern. Auch Probleme eines iPad , das den Ladevorgang am PC verweigert, lassen sich lösen.

Trotz der Kontrolle von System und Apps durch Apple kann es zu Problemen mit abgestürzten Programmen am iPad kommen. Apple entgehen selbstverständlich auch Fehler der App-Programmierer. Wer hier weiß, welche Schritte zu tun sind, bekommt hängende Apps oder ein streikendes iPad schnell wieder in den Griff.

Dabei kommt iTunes eine zentrale Rolle zu. Das Programm sorgt nicht nur für die Lagerung von Musik, Filmen, Apps und so weiter, sondern koordiniert auch die Synchronisation, das heißt den Datenabgleich zwischen PC und iPad. iTunes kann eine Fehlerquelle darstellen, die Probleme lassen sich ebenfalls beheben.

Daten sichern

Wie bei den meisten PC-Benutzern steht auch bei iPad-Usern das Thema Datensicherung meist nicht weit oben auf der Agenda. Dabei kann es sehr schnell zu ernsthaften Problemen kommen. Erleidet etwa die Festplatte des Macs oder PCs einen Hardwarefehler oder wird gar der Rechner gestohlen, sind oft auch die Daten unwiederbringlich verloren, wenn es kein Backup gibt.

In diesem Fall sollte man zumindest die Daten retten, die am iPad vorhanden sind. Dafür gibt es Tools, die den Job übernehmen und viele der wichtigen Dateien zurück auf einen neuen PC kopieren. Sogar iTunes bietet hier am neuen PC eine Hilfe, allerdings nur für Daten, nicht für Musik und Filme.

Gute Strategien

In diesem Workhop zeigen wir, wie Sie typische Probleme bei der Arbeit mit dem iPad vermeiden und seine Leistung voll ausreizen. Dazu gibt es Hilfe gegen Datenverlust.

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