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Das Ur-iPad im Einsatz

23.05.2013 | 11:27 Uhr |

Das iPad der ersten Generation ist zwar nicht so leistungsfähig wie seine Nachfolger, das ist aber noch lange kein Grund, es auszusortieren. So können Sie das Tablet sinnvoll verwenden

Auf dem ersten Blick erinnerte es an einen riesigen iPod Touch – als Steve Jobs am 27. Januar 2010 in San Francisco das erste iPad vorstellte, ahnte noch niemand, wie sehr das Tablet unseren Arbeitsalltag verändern würde. Inzwischen gibt es Bücher, Zeitungen und Zeitschriften nicht nur gedruckt, sondern auch als App in digitaler Form. Wenn man sich heute auf Meetings und Konferenzen umschaut, scheint das iPad die Notebooks immer weiter abzulösen.

Nun ist bereits die vierte iPad-Generation auf dem Markt . Das Tablet ist mittlerweile leichter, dünner, kleiner und auch leistungsfähiger geworden. Den Verkauf des Ur-iPads hat Apple inzwischen eingestellt. Auch im Refurbished Store , in dem es generalüberholte Apple-Produkte gibt, ist es nicht mehr erhältlich. Auf Verkaufsplattformen wie eBay wird es aber noch gehandelt und ist dort schon für 200 Euro zu haben. Zum Vergleich: Das iPad 4 kostet fast 500 Euro, das iPad 2 ohne Retina-Display etwa 400 Euro und selbst für das iPad Mini muss man 329 Euro hinlegen – jeweils in der Version mit 16 GB und ohne SIM-Kartenslot.
Alle diejenigen, die sich inzwischen ein neues iPad gekauft haben, brauchen ihr altes Tablet nicht unbedingt zu verkaufen, denn auch für das Ur-iPad gibt es immer noch nützliche Einsatzszenarien, die wir auf der nächsten Seite für Sie zusammengestellt haben .  
 

iPad 1 – das Einsteigertablet

Mit der passenden Hülle wird das iPad zum digitalen Bilderrahmen
Vergrößern Mit der passenden Hülle wird das iPad zum digitalen Bilderrahmen
© Theipadframe.com

 
Das erste iPad unterscheidet sich nicht nur äußerlich von seinen Nachfolgern. Mit 680 beziehungsweise 730 Gramm ist es etwa 50 Gramm schwerer als das iPad 4 und auch etwa vier Millimeter dicker. Der Arbeitsspeicher beträgt 256 MB. Eine Kamera hat das iPad 1 nicht. Videotelefonate über Skype oder Facetime sind also nicht möglich. Die höchste Version des mobilen Betriebssystems, das auf dem iPad läuft, ist iOS 5.1.1. Features von iOS 6 wie Siri, Karten, Facebook-Integration, der Podcast-App oder den getrennten Signaturen für E-Mail-Konten lassen sich auf dem iPad der ersten Generation nicht nutzen. Dennoch funktionieren viele Apps auch noch mit älteren Betriebssystemen.
 
Spiele in aufwändiger 3D-Grafik sind durch den leistungsschwächeren Prozessor und geringerem Arbeitsspeicher ebenfalls nicht möglich, Filme oder Serien lassen sich aber auf dem Display  sehr gut anschauen, auch wenn es nicht an die Retina-Auflösung von 1536 x 2048 Pixeln heranreicht. Filme kann man entweder über iTunes kaufen oder über die Apps bestimmter Anbieter wie Maxdome oder Lovefilm streamen. Über Apps wie ZDF Mediathek , RTL Now , dailyme TV oder Zattoo Live TV lässt sich das iPad auch zum Zweitfernseher aufrüsten.  
 
Zum Mailen oder Surfen eignet sich das iPad 1 ebenfalls hervorragend. Über Dropbox können Sie sich Fotos, Dokumente oder Videos auf das Tablet holen und haben diese immer mit dabei.  Das Ur-iPad eignet sich vor allem für Einsteiger, denen ein Laptop zu aufwändig und die neuere iPad-Modelle zu teuer sind. Besonders für ältere Menschen, die sich den Themen IT und Internet langsam annähern wollen, ist das Ur-iPad eine gute Alternative zum klassischen Computer. Und wer vom Surfen und Mailen genug hat, kann das iPad auch zum Fotorahmen umrüsten. In den Einstellungen/Bilderrahmen aktivieren Sie die Fotoanzeige bei gesperrtem Bildschirm. Nun müssen Sie nur noch die Anzeigedauer einstellen und das Album auswählen. Passende Bilderrahmen, mit denen man das iPad sogar an die Wand hängen kann, gibt es bei www.theipadframe.com

Aber auch für Kinder ist das iPad gut geeignet. Ab 13 Jahre dürfen Jugendliche sich eine eigene Apple-ID zulegen. Zum Kauf von Apps verwenden Sie iTunes-Gutscheine statt Kreditkartendaten.       
 

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