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Im Inneren des iPad

26.02.2010 | 13:20 Uhr |

Wahrsager sehen die Zukunft in den Sternen stehen. Programmierer verwenden lieber die aktuelle Version des Apple-Entwicklungssystems, um hinter die Kulissen zu schauen. Aus dem iPad-SDK lassen sich so viele Schlüsse über Funktionen und die nähere Zukunft des iPad ziehen.

Apples neuer A4-Chip arbeitet im iPad.
Vergrößern Apples neuer A4-Chip arbeitet im iPad.
© Apple

Noch ist es nicht in den Läden. Und auch im App Store gibt es noch keine Anwendungen für Apples neusten mobilen Begleiter, das iPad . Steve Jobs hat es zwar bekanntermaßen über den grünen Klee gelobt und beteuert, wie "amazing" und "awesome" es sei, mit diesem neuesten Wunderwerk aus Apples Kreativschmiede zusammenzuleben. Doch außer dem Versprechen, dass sich die mobile Welt mit dem iPad komplett ändern wird, verrät Apple bislang wenig Konkretes über das iPad .

Wir nehmen deshalb das speziell für iPad-Entwickler aktualisierte Software Development Kit, das iPhone SDK 3.2, unter die Lupe. Es ist erstaunlich, wie viele Details man aus den neuen Funktionen des SDK über das iPad entnehmen kann.

Weit mehr als ein großes iPhone

Zwar sieht es so aus wie ein großes iPhone, oder - in der reinen Wifi-Variante - wie ein überdimensionaler iPod Touch, doch das iPa d ist weit mehr und gleichzeitig weit weniger als die beiden Hosentaschen-Vertreter. Niemand denkt ernsthaft daran, dass das iPa d als Ersatz für ein Telefon herhalten würde, obwohl es das rein technisch gesehen könnte. In Kombination mit einem Headset werden Sprachtelefonate problemlos möglich sein. Und wenn schon nicht über den Handy-Provider selbst, dann doch zumindest über bekannte VoIP-Dienste, wie Skype und Co. Immer vorausgesetzt, der Provider lässt dies zu. T-Mobile will dafür bislang noch mal zusätzlich abkassieren.

Das SDK ist jedoch gerüstet, um VoIP in eigenen Anwendungen zu verwenden. Allerdings nur per Bluetooth-Headset. Dass dies kein Ersatz für ein echtes Handy ist, hat sich bereits bei verschiedenen Palm- und Windows-Mobile-Vorstößen in der Geschichte der Mobiltelefone gezeigt: Auch das iPad passt nicht in die Hemd- oder Hosentasche. Dagegen ist es genauso schnell betriebsbereit wie ein iPhone und hat dieselbe intuitive Oberfläche, nur eben etwas größer. Und genau darin steckt ein enormes Potenzial für kommende Anwendungsbereiche.

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