Fern der Heimat, wo die Daten-Flatrate nicht mehr gilt, brauchen iPhone-Besitzer eine gut ausgestattete Reiseapotheke, die mindestens eine Landkarte und einen Reiseführer enthalten sollte
Auf die Vorzüge des iPhone mag man bekanntlich schon nach kurzer Zeit nicht mehr verzichten. Sei es, dass man unterwegs seine Mails checkt, die Wettervorhersage einholt oder über die Karten-Applikation seinen Standort bestimmt: Das Gerät erweist sich als unverzichtbares Nachschlagewerk.
Sobald man allerdings das Land verlässt, kann die kurze Suche nach Informationen im Internet dank der teils astronomischen Roaminggebühren schnell teuer werden. Flatrates fürs Ausland gibt es in aller Regel nicht, und die Zahlung nach Datenmenge geht schnell ins Geld. Immerhin sind Mobilfunkprovider in der EU ab dem 1. Juli 2010 dazu verpflichtet, die in einem Monat anfallenden Kosten auf 49 Euro zu begrenzen. iPhone-Kunden der Telekom können schon jetzt die Option kostenlos dazu buchen. Ruft man im Ausland dann Daten über das iPhone ab, erinnert die Telekom per SMS an die Roaminggebühren, ist das Kontingent verbraucht, unterrichtet eine zweite SMS von der Kappung.
Wer sich nicht von WLAN zu WLAN hangeln möchte, sollte daher versuchen, sein iPhone schon vor der Abreise mit möglichst vielen Informationen zu bestücken, um unterwegs auf Datenverbindungen verzichten zu können. Das Angebot an iPhone-Apps, die sich zu Hause oder im Hotel-WLAN mit Daten befüllen und dann "offline" nutzen lassen, ist recht gut. Sehr nützlich im Ausland sind beispielsweise Offline-Karten im iPhone-Speicher, dank derer man ohne Netzverbindung stets seine Position und den richtigen Weg zum Ziel ermitteln kann. Da der GPS-Empfänger auch ohne Netzverbindung aktiv bleibt, kostet das Navigieren im Ausland keinen Cent.
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