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Medienverwaltung mit iTunes

08.07.2011 | 14:21 Uhr |

Gestartet als Musikverwalter für iPod-Besitzer, ist iTunes längst zum allgegenwärtigen Tool für Film, Musik, Apps und mehr mutiert

Erst mit der Vorstellung von iTunes für Windows 2003 startete der Siegeszug von Apple so richtig. Bis dahin gab es iTunes nur am Mac, die Jukebox-Software wurde zum Bestücken der iPods am Rechner mit Musik ebenso eingesetzt wie zum Rippen und Brennen von Musik-CDs. Im selben Jahr startete der iTunes Music Store, Apples Vertriebsplattform für Musik. Inzwischen ist iTunes längst den Kinderschuhen entwachsen.

Das Programm verwaltet nicht nur Musik, sondern auch Filme und TV-Serien, Bücher, Podcasts, Apps und mehr. Dazu ist es das einzige Bindeglied zwischen iOS-Geräten und dem Mac oder PC. Während bis iTunes 10 die Software im Wesentlichen lokal arbeitete, stellt das Programm seine Medien jetzt auch im lokalen Netzwerk zur Verfügung. Wir erklären die wichtigsten Funktionen und Tricks zum Arbeiten mit iTunes.

Musik, Filme und mehr in iTunes

iTunes verwaltet Musik, Filme oder Bücher nicht nur am Mac, sondern sorgt auch dafür, dass diese problemlos auf iPhone & Co gelangen. Zudem überträgt iTunes Daten aus anderen Programmen, etwa Adressbuch oder iCal . Natürlich hätte Apple es am liebsten, würden alle Benutzer Musik, Filme und Bücher online bei Apple kaufen. iTunes unterstützt aber auch das Rippen von Musik-CDs und den Import von Filmen, Büchern und mehr. Die gute Verwaltungsfunktion hilft, den Überblick zu behalten.

Lagerort für Musik, Filme & Co

Zwar lassen sich Musik und Filme in iTunes auch manuell verwalten, hier kommt es aber schnell zu Problemen, wenn Ordner umbenannt oder auf andere Volumes übertragen werden. Sinnvoll ist es, alle Daten an zentraler Stelle zu verwalten und das Programm so einzustellen, dass importierte Musik und Filme automatisch in das iTunes-Verzeichnis übernommen werden. Wählen Sie dazu in iTunes den Menübefehl "iTunes > Einstellungen" und hier den Reiter "Erweitert". Achten Sie darauf, dass die beiden im Bild gezeigten Häkchen gesetzt sind. Oben unter "Speicherort" können Sie anstelle des Standardordners auch einen anderen wählen, etwa auf einer externen Festplatte. Das wird von iTunes dann genutzt.

Mit gehaltener Wahl- und Befehlstaste und den Zifferntasten können Sie zwischen Liste (3), Albenliste (4) und Cover Flow (6) bei der Darstellung wechseln.

Darstellung und Musikimport

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" neben der Darstellung der iTunes-Inhalte ein sehr wichtiger Punkt. Im Bereich "Beim Einlegen einer CD" legen Sie unter "Importeinstellungen" fest, in welches Format iTunes die Musik von gerippten CDs konvertieren soll. Sehr gute Ergebnisse erzielt man, wenn der " AAC-Codierer " mit der Einstellung "iTunes Plus" gewählt ist. Die Einstellung garantiert ein gutes Verhältnis von Dateigröße und Qualität der Musikstücke.

Cover - für die Optik

Wer Musik von CD rippt, möchte selbstverständlich auch die schönen CD-Cover in iTunes haben. Hier hilft oft ein Trick: Unter "Store" setzen Sie ein Häkchen vor "Fehlende CD-Cover automatisch laden". Ist die CD, die Sie rippen, auch im Musikstore zu haben, lädt iTunes das Cover.

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