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A/D-Wandler am Mac zu teuer

13.01.2003 | 00:00 Uhr |

Schallplatten digitalisieren

Frage: Ich möchte Schallplatten mit dem Mac digitalisieren. Mein Händler hat mir davon abgeraten, da der Mac keinen Analoganschluss habe und ich deshalb einen entsprechenden 800 Euro teuren Wandler kaufen müsse. Auf dem PC sei das dagegen schon mit einem einfachen Kabel getan.
Antwort: Das ist falsch. Zwar verfügen einige Mac-Modelle nicht serienmäßig über einen analogen Eingang, den kann man aber mit einem externen USB-Wandler problemlos nachrüsten. Solche Geräte gibt es ab 35 Dollar, wie zum Beispiel den iMic von Griffin (www.griffintechnology.com). Mehr Qualität bietet der Edirol UA-5 (www.edirol.com), der ein wirklich professioneller Wandler mit symmetrischen Mikrofoneingängen, Phatomspeisung und 24-Bit-Wandlern ist. Selbst dieses Gerät liegt mit etwa 350 Euro weit unterhalb des Preises, den Ihnen Ihr Händler genannt hat. Die Kabellösung greift auch bei einigen Macs (zum Beispiel eMac, Powerbook G4), die einen Mikrofoneingang besitzen. Der Wandler ist allerdings von der Qualität her nicht besser als der in PCs. Shareware zum Aufnehmen von Audiosignalen gibt es für Macs übrigens genauso wie für Windows-PCs, etwa Audio-X oder Sound Studio. Die beiden Programme finden Sie neben zahlreichen weiteren Tools auf unserer Website unter www.macwelt.de/download. cm

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