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Mediendateien mit Alias verwalten

01.07.2009 | 15:25 Uhr |

Alias-Dateien geben mehr Freiheit für iTunes und Frontrow.

Medienverwalter wie iTunes oder Frontrow sind komfortabel, jedoch je nach Anforderungen des Nutzers eingeschränkt. Will man beispielsweise Dateien auf ein externes Speichermedium auslagern, machen die Programme dies nicht mit. Bei iTunes kann der Nutzer den Ort der Bibliothek zwar variieren, will man aber die Bibliothek von der internen auf eine externe Festplatte migrieren, kann das Programm Probleme machen.

Obwohl der iTunes-Ordner auf eine externe Festplatte verschoben ist, merkt iTunes keinen Unterschied.
Vergrößern Obwohl der iTunes-Ordner auf eine externe Festplatte verschoben ist, merkt iTunes keinen Unterschied.

Mit Dateiverknüpfungen, den Alias-Dateien, kann man die Zieldateien an einen beliebigen Ort verschieben, solange ein gleichnamiges Alias im ursprünglichen Ordner auf den neuen Ort verweist. So ist es beispielsweise möglich, die gesamte iTunes-Bibliothek mitsamt aller Einstellungen auf eine externe Festplatte zu kopieren und ohne Veränderungen beizubehalten. Ein Alias mit dem Namen "iTunes", das auf den echten iTunes-Ordner verweist, lässt die Software glauben, es befände sich noch immer alles an gleicher Stelle. Es muss keine neue Bibliothek angelegt werden.

Auch bei Frontrow können Alias-Dateien helfen. Frontrow nutzt schon aus Prinzip nur wenige Quellen für Videos: iTunes, den Ordner "Filme" und Apples Server. Will man Dateien abspielen, die an anderen Stellen gespeichert sind, muss man auch hier ein Alias anlegen. So kann man Dateien auch auf externen Festplatten oder sogar auf optischen Datenträgern als Quelle für Front-row nutzen.

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