1840541

Bei Problemen mit Schriften löscht man den Font-Cache

29.10.2013 | 12:48 Uhr |

Häufig benutzte Buchstaben speichert das Betriebssystem in einer Cache-Datei – dem „Font-Cache“. Der Vorteil ist, dass sich die Schriften so schneller darstellen lassen, als wenn das System sie aus mehreren, über die Festplatte verteilten Schriftdateien jeweils neu zusammenzusuchen muss.

Tritt jedoch im ­Cache ein Fehler auf, zeigen Sys­tem und Programme die davon betroffenen Buchstaben nicht mehr an – es entsteht Lückentext. In manchen Fällen stürzt ein Programm auch einfach ab, wenn der Cache beschädigt ist. Damit die Schriften wieder korrekt angezeigt werden, muss man den Font-Cache löschen. Eine Methode hierfür ist ein sicherer Sys­temstart, wozu man den Mac neu startet und beim Start die Umschalttaste gedrückt hält. Oder man verwendet das Terminal und tippt dort nacheinander folgende Befehle ein, jeweils gefolgt von einer Zeilenschaltung. Dann wird der Font-Cache des gerade aktiven Benutzers gelöscht. (Der hochgestellte Punkt steht für ein Leerzeichen.)
atsutil . databases . -removeUser
atsutil .  server . -shutdown
atsutil . server . -ping
Das Terminal hat den Vorteil, dass man den Rechner nicht neu starten muss. Sinnvoll ist es jedoch, sich anschließend ab- und wieder anzumelden.


0 Kommentare zu diesem Artikel
1840541