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Bei Routern Druckerport nutzen

29.08.2002 | 00:00 Uhr |

Unix-Befehle für Nutzung am Mac

Einige Internet-Router, wie die von Asanté, SMC und D-Link, verfügen über einen eingebauten Druckserver sowie einen parallelen Druckeranschluss. Obwohl die Hersteller behaupten, dass diese Funktion am Mac nicht funktioniert, lässt sich die Option nutzen, wenn man einen Postscript-fähigen Drucker hat und der Druckserver den Unix-LPR-Befehl versteht. Ist diese Funktionalität vorhanden, spricht die Dokumentation der Router-Hersteller in der Regel von einer Unterstützung für Linux oder Unix. Außerdem steht in den Konfigurationsbeispielen für diese Betriebssysteme der Name der Warteschlange, in der Regel "Print Queue" genannt. Will man den Drucker unter dem klassischen Mac-OS nutzen, ruft man das "Druckersymbole Dienstprogramm" auf und legt einen "LPR-Drucker" an. Dann wählt man die geeignete Druckerbeschreibungsdatei (PPD) aus. Ist keine vorhanden, kann man im Auswahldialog "Allgemein" auswählen. Nun trägt man die IP-Adresse des Routers sowie den Namen der Warteschlange ein - bei vielen Routern lautete dieser "lp". Nun speichert man diese Angaben ab. Analog dazu verfährt man im Programm "Print Center" von Mac-OS X. Eine gewichtige Einschränkung hat diese Verbindungsart aber - sinnvolle Fehlermeldungen wie "Papierstau" oder "Der Drucker hat kein Papier" wie von Appletalk gewohnt gibt es nicht. hk

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