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Phishing-Filter unter iPhone-OS 3.1 aktivieren

15.09.2009 | 16:00 Uhr |

Mit der Firmware 3.1 hat Apple einen Phishing-Filter in Safari eingebaut. Dieser soll vor betrügerischen Webseiten warnen, wenn der Nutzer eine solche betreten will. Zunächst funktioniert die Funktion aber nicht.

Eine der neuen Funktionen des iPhone-OS 3.1 ist der Phishing-Filter für Safari. Damit soll der mobile Browser vor Webseiten warnen, die Daten des Nutzers abgreifen wollen. Häufig sind dies Webseiten, die bekannten Diensten wie Paypal, Banken oder ebay nachempfunden sind. Wer hier Nutzername und Passwort oder gar Transaktionsnummern eingibt, hat seine Kontodaten an mutmaßliche Betrüger übermittelt.

Um dies zu verhindern, gibt es mehrere Datenbanken, die derartige Seiten sammeln und mit denen Browser aufgerufene Adressen abgleichen. Leider funktioniert dies auf dem iPod oder iPod Touch zunächst nicht. Selbst wenn man bewusst eine hinterhältige Webseite aus einer Phishing-Datenbank besucht passiert nichts. Dies verwunderte nicht nur uns, sondern beispielsweise auch viele Nutzer oder unsere Macworld-Kollegen aus den USA. Jetzt hat ein Apple-Sprecher erklärt , wie sich die Funktion aktiviert:

Ohne heruntergeladene Datenbank gibt es keine Phishing-Warnungen.
Vergrößern Ohne heruntergeladene Datenbank gibt es keine Phishing-Warnungen.

Der iPod oder das iPhone lädt sich die Phishing-Datenbank automatisch im Schlaf herunter. Dies funktioniert aber nur, wenn das Gerät gerade aufgeladen wird, in einem bekannten WLAN-Netz eingebucht ist und sich lange Zeit im Standby-Modus befindet. Nur unter diesen Umständen lädt das Gerät die erforderlichen Daten herunter und kann böswillige Webseiten erkennen. Zudem muss die Option "Betrugswarnung" in den Safari-Einstellungen aktivieren. Dies ist eine Standardvoreinstellung.

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