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Bildschirmauflösung 72 dpi oder 96

14.06.2004 | 15:43 Uhr |

FRAGE: Hin und wieder treffe ich in Computerzeitungen die Aussage an, dass einer der Unterschiede zwischen Windows und Mac-OS sei, dass der Mac 72 dpi und Windows 96 dpi als "Basis" nehmen würde. Worauf bezieht sich diese Aussage? Hat das nicht eher etwas mit den Displays als mit dem Betriebssystem zu tun? Alle Displays der heutigen Apple-Produkte bewegen ziemlich konstant um 100 dpi. Ausnahmen: 15-Zoll-iMac (85 dpi), 14-Zoll-iBook (91 dpi) und 17-Zoll-Studio-Display (96 dpi) Spitzenmodelle auf dem Markt bieten um die 150 dpi. Im Labor gefertigt wurden wohl bereits LCDs mit über 200 dpi.

ANTWORT: Das stimmt, Mac-OS geht von Displays mit 72 dpi Pixeldichte aus. Windows hingegen geht von 96 dpi aus. 72-dpi-Displays gibt es aber mit dem Trend zu TFT-Monitoren immer weniger. Das Resultat ist, dass Grafiken und Fotos, die zum Beispiel in Photoshop oder Quark Xpress bei 100 Prozent dargestellt werden, auf dem Bildschirm etwas kleiner erscheinen als sie in der Realität in gedruckter Form wären. Man kann das jedoch leicht ändern, indem man die Darstellung in den Programmen auf 133 Prozent stellt (bei 96-dpi-Displays).

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