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Mit LTE und Handy schneller surfen als mit DSL

22.06.2010 | 15:55 Uhr |

Mit der neuen Technologie LTE (Long Term Evolution) bekommen Smartphones einen Bandbreitenschub und werden fit für ruckelfreies Web-TV und Video-Streaming. Obendrein macht LTE vielfach DSL-Anschlüsse überflüssig. Doch LTE kann auch Probleme verursachen.

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© Polylooks

UMTS/HSDPA: So surft man heute auf Smartphones

Wer derzeit von seinem Smartphone aus Internet und Mail mit maximaler Geschwindigkeit nutzen will, tut das mit UMTS-Tempo. Genauer gesagt: Mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access). HSDPA ist eine Weiterentwicklung von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten als UMTS.

Mit UMTS (das gelegentlich auch als „Mobilfunkstandard der dritten Generation“ oder als “3G“ bezeichnet wird) sind theoretisch Datenübertragungen mit bis zu 384 Kbit/s möglich. Das verursacht nicht gerade einen Temporausch und liegt noch unter dem Tempo der allerersten DSL-Anschlüsse vor vielen Jahren.

Abhilfe schafft aber HSDPA: Der erweiterte UMTS-Standard HSDPA ermöglicht nämlich theoretisch Datenübertragungen mit derzeit bis zu 7,2 Mbit als Obergrenze, in Kürze sollen es bis zu 14,4 Mbit/s sein – allerdings nur an bestimmten Orten und Plätzen, an denen sich oft Businesskunden aufhalten.

Oft sind es deshalb nur 3,6 Mbit/s als theoretische Obergrenze. Letzteres ist der Fall bei O2, T-Mobile und Vodafone. Allerdings müssen von diesen 3,6 Mbit/s die Protokoll- und Fehlerkorrektur-Paketdaten abgezogen werden. Zudem teilen sich alle Anwender des Mobilnetzes eine Funkzelle. Damit bleiben für den einzelnen HSDPA-Nutzer in der Praxis nur noch Netto-Datenraten von 1 bis 2 Mbit/s übrig.

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