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Cookies aussperren

22.09.2009 | 10:33 Uhr |

Nur unter bestimmten Bedingungen sollte der Browser Cookies akzeptieren. Diese können dabei helfen, beispielsweise Nutzereinstellungen auf einer Webseite temporär zu sichern. Nach dem Ende der Sitzung werden diese Cookies überflüssig.

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Andere Formen dieser Dateien sind jedoch langfristig angelegt und haben keinen Nutzen für den Anwender. Oft verwenden Werbeanbieter sie dafür, um das Surfverhalten des Nutzers zu studieren und um einen Surfer eindeutig zu identifizieren, wenn er eine bestimmte Webseite aufruft.

Die kleinen Spionagedateien können zur Plage werden - ohne dasss der Nutzer es merkt. Deshalb sollte man Cookies nicht generell akzeptieren.
Vergrößern Die kleinen Spionagedateien können zur Plage werden - ohne dasss der Nutzer es merkt. Deshalb sollte man Cookies nicht generell akzeptieren.

Um dies zu vermeiden, sollte der Browser grundsätzlich keine Cookies von Drittanbietern akzeptieren. Dazu ändert man die Option unter "Einstellungen > Sicherheit > Cookies akzeptieren" von "Immer" auf "Nur von Websites, die ich besuche". Bei Firefox ist es die Schaltfläche "Cookies von Drittanbietern akzeptieren", die ausgeschaltet sein muss. Damit verhindert man, dass beispielsweise ein Anbieter, der nur ein Banner auf einer Webseite schaltet, ein solches Modul beim Besucher setzen kann. Dies sperrt viele Schnüffel-Cookies aus, doch auch mit dieser Einstellung landen noch hunderte Cookies auf der Festplatte des Nutzers. Ganz deaktivieren sollte man diese kleinen Dateien jedoch nicht. Ohne sie funktionieren manche Dienste im Web nicht richtig.

Um sicher zu gehen, dass Webseitenbetreiber und Werbeanbieter keine Informationen sammeln, sollte man langfristig angelegte Cookies vermeiden. Dafür sollte der Nutzer die hartnäckigen Datensammler regelmäßig löschen. Unter Safari findet man dies unter "Einstellungen > Sicherheit > Cookies". Firefox kann dies automatisch erledigen.

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