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DVD - Ressourcen schonen

09.08.2000 | 00:00 Uhr |

So jung die DVD-Technologie ist, so wenig ausgereift ist jedoch auch ihre Implementierung in das Mac-OS - Inkompatibilitäten, Treiberkonflikte und tonlose oder ruckelnde Videos sind die Folge.

Aussetzer im Film liegen ebenfalls meist in Sonderaufgaben begründet, die der Mac neben seiner Filmvorführung wahrnehmen muss. So kann es vorkommen, dass der Rechner alle fünf Minuten auf eine Reise ins Netzwerk zu gehen versucht, um DHCP-Server zu finden. Dies lässt sich über das Kontrollfeld "TCP/IP" abstellen. Auch weniger offensichtliche Dinge wie In-ternet-Timeserver oder aufwendige Systemklänge im Erscheinungsbild können den Mac schwächen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, dem Mac alle nur denkbare Videoleistung für die DVD-Darstellung zu reservieren und die Farbtiefe auf 256 Farben zu reduzieren. Der DVD-Film läuft dann weiterhin mit Millionen Farben.

• Erscheinen in dunklen Bereichen des Bildes störende Pixel, empfiehlt es sich, am iMac DV die Auflösung auf 800 x 600 Pixel in Millionen Farben umzustellen. Außerdem sollte man in einem solchen Fall die bildschirmfüllende Anzeige auf "normal" zurücksetzen.

• Hat man laut Nachweis in Apple System Profiler ein DVD-Laufwerk installiert, sieht aber kein Bild, ist es ratsam zu überprüfen, ob der als Leinwand dienende Bildschirm an der richtigen Grafikkarte hängt. So werden beispielsweise DVD-Filme im blau-weißen Power Mac G3 über zusätzliche Hardware in Form einer Tochterkarte der ATI Rage 128 dekodiert. Und dieses Signal lässt sich nicht auf andere Grafikkarten umleiten. lf

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