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DVD-Testlauf

12.04.2005 | 15:20 Uhr |

Seit iDVD 5 muss eine DVD nicht mehr direkt aus iDVD heraus auf ein Superdrive gebrannt werden, sondern der Anwender kann diese auch als Disk-Image, als virtuelle DVD, sichern. Solche Images haben mehrere Vorteile: Zum einen können die enthaltenen Ordner VIDEO_TS und AUDIO_TS mit gängigen Brennprogrammen wie Toast über jeden DVD-Brenner auf einen Silberling gebannt werden.

Alternativ kann man die Ordner an ein Presswerk zur Erstellung eines Glasmasters für die Massenreplikation liefern, man kann eine DVD einfach auf seinem Computer archivieren ohne das Projekt und die dazugehörigen Film- und Fotodateien behalten zu müssen, und man kann eine DVD auch außerhalb von iDVD ausgiebig testen. Hierfür eignet sich eine Reihe von Share- und Freeware-Programmen, aber auch der Apple-eigene DVD-Player. Indem der Anwender den DVD-Player aufruft, kann er über das Ablage-Menü den Ordner VIDEO_TS des Images öffnen und sich per virtueller Fernbedienung durch die eigene DVD hangeln. Ein solcher Test kann darüber hinaus den einen oder anderen Fehllauf ersparen, wenn man falsche Inhalte, fehlende Verknüpfungen oder gar Schriften zuvor in den Menüs korrigiert.

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