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Einstellungen auf mehrere Spuren anwenden

02.04.2015 | 09:11 Uhr |

Seit der ersten Version ist Garageband ein einsteigerfreundliches Programm. Obwohl Apples Aufnahmestudio mit der Zeit viel dazugelernt hat, ist es auch bis heute leicht überschaubar geblieben – und das ist auch gut so. Wer schon einmal in den großen Bruder Logic Pro X reingeschnuppert hat, weiß, dass es hier wesentlich komplexer zugeht.

Dennoch fallen in manchen Momenten die Limitierungen von Garageband auf. Zum Beispiel kann es bei komplexeren Mehrspurprojekten nerven, wenn man einen gut eingestellten Effekt nicht einfach mehreren Spuren zuweisen kann, zum Beispiel der perfekt eingestellte Overdrive mehrerer gedoppelter Gitarrenspuren. Zum Glück gibt es einen kleinen Trick dafür: Garageband erlaubt das Sichern eigener Patches. Ein Patch enthält Effekt-, Instrumenten- und andere Einstellungen, mit denen der Sound gesteuert wird. Bei Audiospuren enthalten Patches die Effekteinstellungen, bei Software-Instrumenten das Instrument-Plug-in und die Effekteinstellungen.

Patches erlauben es, Effekteinstellungen zu sichern und mit einem Klick einer anderen Spur zuzuweisen.
Vergrößern Patches erlauben es, Effekteinstellungen zu sichern und mit einem Klick einer anderen Spur zuzuweisen.

Hat man also schließlich den perfekten Klang einer Spur gefunden, klickt man in der Bibliothek auf „Sichern ...“, um die Einstellungen erst einmal zum Wiederverwenden abzulegen. Anschließend markiert man die nächste Spur und weist ihr in der Bibliothek unter „Benutzer-Patches“ den zuvor gesicherten Sound zu. Den Vorgang wiederholt man einfach für weitere Spuren und hat so zwar keine Gruppierung, kann aber doch mit wenig Aufwand den exakt gleichen Effekt auf mehrere Spuren anwenden.

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