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Energie für Digitalkameras

22.08.2003 | 14:51 Uhr |

Die größte Achillesferse digitaler Kameras ist die Stromversorgung. Oft gibt die Kamera wegen Energiemangel bereits auf, obwohl die Speicherkarte gerade halbvoll ist. Ein großer Energiefresser ist das Display. Wenn man sich angewöhnt, es beim Fotografieren auszuschalten, lässt sich bereits viel Energie sparen. Auch sollte man erst dann die Vorschau-Funktion zum Aussortieren von Fotos nutzen, wenn die Speicherkarte voll ist, man aber noch einige Aufnahmen erstellen möchte. Beim Kauf einer Kamera kann man schon auf die passende Energiequelle achten. So halten Lithium-Ionen-Akkus zwar länger als AA-Batterien (Mignon), allerdings zahlt man für einen Ersatzakku deutlich mehr als für einen Satz AA-Akkus. Und wer schon eine bestimmte Sorte Batterien beispielsweise für Walkman oder Fahrradlampe nutzt, sollte auch seine Digitalkamera so bestücken. Es empfiehlt sich aber, in jedem Fall NiMh-Akkus (Nickel-Metallhydrid) zu kaufen, da diese im Gegensatz zu NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium) keinen Memory-Effekt aufweisen und so auch nach längerem Gebrauch ihre Kapazität behalten.

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