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Mehr Platz beim Brennen auf DVD

07.11.2008 | 12:30 Uhr |

Die Kombination des TV-Programms Eye TV und der Brennsoftware Toast ist komfortabel, hat aber eine Schwäche. Mit einem einfachen Trick passen mehr Aufnahmen auf eine DVD.

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Wer Eye-TV-Aufnahmen auf DVD brennen will, hat mit Toast ab Version 7 leichtes Spiel. Hier kann man die Sendungen direkt aus der TV-Software an Toast senden oder aus Toast heraus hinzufügen. Dabei gibt es aber einen Haken, der in der Eigenart von DVB-Aufnahmen begründet ist. Eye TV zeichnet die Datenströme des digitalen Fernsehens so auf wie sie gesendet werden. Also inklusive zahlreicher Metadaten, die weder für das Bild noch den Ton nötig sind. Dazu zählen beispielsweise die Programminformationen des EPG oder die Informationen für den Videotext. All diese Daten sind in einer Eye-TV-Aufnahme noch enthalten, obwohl der reine Film kleiner ist.

EyeTV.tif: In Eye TV und Toast hat der Film eine Dateigröße von 2,3 Gigabyte. Nach dem Export sind es nur noch 1,8 Gigabyte - ohne jegliche Qualitätsverluste.
Vergrößern EyeTV.tif: In Eye TV und Toast hat der Film eine Dateigröße von 2,3 Gigabyte. Nach dem Export sind es nur noch 1,8 Gigabyte - ohne jegliche Qualitätsverluste.

Will man die Aufnahme nun auf DVD brennen, gehen die Metadaten in die Berechnung der DVD-Größe mit ein. Erst beim Brennen entfernt Toast alle überschüssigen Daten. Man kann DVDs so also nie vollständig beschreiben. Mit einem einfachen Trick umgeht man dies : Dazu exportiert man die Eye-TV-Aufnahme zuvor als "Program Stream". Der Export schreibt die Datei verlustfrei neu und entfernt die überschüssigen Daten. Jetzt ist der Film etwa 30 Prozent kleiner als zuvor. Per Drag-and-drop gelangt der Film in Toast, wo er nur seine tatsächliche Größe beansprucht.

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