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Schnellere Backups mit Sparsebundles

03.07.2009 | 10:56 Uhr |

Mit dem Festplattendienstprogramm kann man einfach passwortgeschützte Diskimages erstellen. Diese mounten sich nach Eingabe des Passwortes wie ein Wechsellaufwerk und eignen sich etwa für sensible Daten wie Finanzunterlagen.

Festplatten-Dienstprogramm
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Einen Nachteil hat dieses Diskimage bei der Nutzung von Time Machine. Nach jedem Zugriff auf dieses Image muss Time Machinen nämlich das komplette Diskimage neu abspeichern. Schnellere und weniger Platz verbrauchende sparende Backups sind möglich, wenn man sogenannte Sparse Bundles nutzt. Dieses kann man ebenfalls mit dem Festplattendienstprogramm erstellen, ein Passwort vorgeben und auf einem USB-Stick aufbewahren. Der Unterschied zu einem Diskimage ist der interne Aufbau: Ein Sparse Bundle besteht aus einer Vielzahl von 8 MB großen Dateistücken. Ändert man eine Datei auf einem Sparse-Bundle, muss Time Machin nur einige dieser 8 MB großen Dateien übertragen und nicht mehr ein komplettes Image.
Apple nutzt Sparse Images auch um die Sicherheitsfunktion File Vault mit Time Machine kompatibel zu machen. In früheren Systemversionen speicherte File Vault das Nutzerkonto noch in einem Diskimage ab, ab Mac-OS X 10.5 nutzt File Vault ein Sparse Bundle.

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