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Final Cut 4 auf PCI-Express-Macs lauffähig machen

08.11.2005 | 11:28 Uhr |

Apple verlangt von Besitzern der neuen iMacs und Power Macs mit PCI Express, dass sie auf Version 5 des Programms aktualiseren sollen – kostenpflichtigDas ist aber mit einigen Tricks gar nicht nötig: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Final Cut 4.x auf den brandneuen Macs lauffähig machen können.

Dieser Knowledgebase-Eintrag behauptet, dass Final Cut Pro 4 (FCP) auf PCI-Express-Macs nicht lauffähig wäre. Dem ist aber nicht so, wie zahlreiche User-Berichte zeigen.

Soweit ersichtlich ist das einzig „Inkompatible“ an FCP 4.x, dass es prüft, ob eine AGP-Karten vorhanden ist, um langsamere PCI-Grafikkarten und generell zu langsame Macs auszuschließen. Der logische Fehler bei diesem Vorgehen ist: FCP 4 prüft eben nicht, ob die Grafikkarte „AGP oder besser“ ist. Dass Apple wegen einer solchen Trivialität, die schon fast als Bug anzusehen ist, von den Usern den Kauf eines Upgrade verlangt, scheint kaum angemessen.

Technisch sehen wir keine Gründe, inwiefern sich aus Sicht der Programme eine PCI-Express- von einer AGP-Grafikkarte unterscheiden sollte. Beide werden über dieselben Schnittstellen angesprochen, nur hat PCI Express mehr Bandbreite, einen breiten Rück-Kanal und niedrigere Latenzzeiten.

Wir baten Apple um eine Stellungnahme dazu und werden die Antwort des Unternehmens hier veröffentlichen, sobald uns weitere Informationen vorliegen.

Die Abfrage lässt sich leicht selbst anpassen, wir sagen Ihnen auf der nächsten Seite, wie es geht und wie Sie auch das Installationsprogramm überlisten können.

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