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Scharfe Zoombilder mit DSLR-Kameras

11.09.2009 | 09:19 Uhr |

Ab einer Brennweite von 200 Millimeter im Vergleich zum Kleinbildformat ist die Gefahr groß, dass Bilder gerade bei bewölktem Himmel oder in Räumen verwackeln. Auch ein Bildstabilisator verhindert das nicht immer.

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Selbst bei schnelleren Verschlusszeiten als 1/125 Sekunden können in diesem Fall die Bilder eine Unschärfe aufweisen. Hier hilft es, die Aufnahmen mit Stativ und Selbstauslöser zu erstellen. In diesem Fall sollte man den Bildstabilisator deaktivieren; für viele DSLR-Kameras empfehlen das die Hersteller für Aufnahmen vom Stativ. Billige Stative können Vibrationen durch Wind oder dem Untergrund nicht so gut auffangen wie stabile Stative, deshalb sollte man hier nicht am falschen Ende sparen. Auch die Vibration beim Hochklappen des Spiegels einer DSLR-Kamera führt insbesondere bei langen Brennweiten und längeren Verschlusszeiten zu sichtbaren Verwacklungen. Hier kann man im Menü vieler DSLR-Kameras eine Spiegelvorauslösung einstellen. Dann erfolgt die Aufnahme nach dem Hochklappen des Spiegels soweit zeitverzögert, bis die durch den Spiegel verursachten Vibrationen abgeklungen sind. Moderne DSLR-Kameras bieten als Alternative einen Liveview-Modus, bei denen der Spiegel ohnehin hochgeklappt ist und so keine Vibrationen verursachen kann. Übrigens hat die Vibration des hochklappenden Spiegels bei einer Belichtungszeit ab einer Sekunde keinen Einfluss mehr, da die Zeit der so verursachten Vibration nur einen Bruchteil der gesamten Belichtungszeit ausmacht. mas

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