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Schneller arbeiten mit Lightroom

19.05.2009 | 10:00 Uhr |

Wir geben drei Tipps, wie man die Arbeit mit Adobe Lightroom schneller erledigen kann.

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1. Automatik-Bremse lösen

Das automatische Speichern von Änderungen, wie das Eintragen von IPTC-Metadaten oder die Entwicklungseinstellungen, sorgen manchmal dafür, dass Lightroom sehr langsam wird. Gerade wenn mehrere Bilder direkt hintereinander verschlagwortet werden, stört der drehende Ball des Cursors. Bis Adobe darauf entsprechend reagiert, hilft es, in den Katalogeinstellungen unter Metadaten den Haken bei "Änderungen automatisch in XMP speichern" zu deaktivieren. Jetzt muss man jedoch selbst daran denken, diese zu speichern, da sie sonst nur in der Datenbank stehen.

2. Schnellere Ansichten

Wer viel in der großen Einzelbildansicht blättert oder in seinen Bildern zoomt, kann den Bildaufbau beschleunigen, indem er in den Einstellungen unter "Katalog > Dateihandhabung" die Standardvorschaugröße auf 1440 Pixel oder größer wählt. Des weiteren stellt man "1:1-Vorschauen automatisch verwerfen" auf "nie". Voraussetzung ist aber ausreichend Festplattenplatz, da die *.lrdata-Datei schnell einige Gigabyte groß wird.

3. RAW-Bearbeitung beschleunigen

Die Bearbeitung von RAW-Dateien lässt sich auch etwas beschleunigen. Hierzu ändert man in den Voreinstellungen unter Dateiverwaltung, die "Camera RAW Cache-Einstellungen". Als "Speicherort" stellt man hier eine ausreichend große und schnelle Festplatte ein und setzt die "Maximale Größe" hoch. Jetzt bleiben die Einstellungen länger im Cache und beim wiederholten Bearbeiten von RAW-Dateien beschleunigt sich der Aufbau. Aber Achtung, hiermit ändern sich auch die Einstellungen von Photoshop. tb

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