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Fotos auf unterschiedlichen Wegen exportieren

06.05.2015 | 10:13 Uhr |

Ob die Bilder vom Urlaub oder der letzten Party schnell mal auf einen USB-Stick oder in den Cloud-Speicher geschickt werden sollen: Oft müssen Alben oder Ereignisse aus iPhoto exportiert werden. Hier führen mehrere Wege zum Ziel und jeder hat Vor- und Nachteile.

Auf jeden Fall ist es gut, alle Möglichkeiten zu kennen, daher hier eine Übersicht:

Maximale Kontrolle:

Der Exportieren-Dialog

Die offensichtliche Wahl ist es, die „Exportieren“-Funktion in iPhoto über „Ablage > Exportieren ...“ zu verwenden. Damit öffnet sich ein Fenster in dem die Option „Dateien“ schon ausgewählt ist. Dieser Weg aus iPhoto bietet die maximale Kontrolle über die Dateien und deren Namen, dauert aber auch etwas länger – außer man belässt alles bei den Standardwerten. Im Dialog lässt sich das Ausgabeformat und die Qualität, also die Stärke der Komprimierung einstellen, sowie die Ausgabegröße und die Vorgaben für die Dateinamen. Mit „Sequenziell“ erzeugt iPhoto Dateinamen mit dem Begriff der in „Präfix für sequenziell“ eingetragen wurde, also zum Beispiel „Urlaub Mallorca“ und fügt dann eine aufsteigende Nummer hinzu. Mit Optionen lassen sich auch noch Schlagwörter und Ortsdaten mitexportieren. Unten links im Dialog steht übrigens wieviele Fotos exportiert werden, eine praktische Möglichkeit, die Anzahl der Aufnahmen zu zählen.

Fotos bereitstellen - nicht nur als Datei auf dem Desktop, sondern auch gleich an Facebook oder Flickr übergeben. / Expertenmodus beim Export für mehr Kontrolle der Parameter.
Vergrößern Fotos bereitstellen - nicht nur als Datei auf dem Desktop, sondern auch gleich an Facebook oder Flickr übergeben. / Expertenmodus beim Export für mehr Kontrolle der Parameter.

Fast vollautomatisch: Bereitstellen

Während der Exportieren-Dialog die Bilder grundsätzlich auf den Desktop schickt, hat der Knopf „Bereitstellen“ das volle Spektrum intus, wohin man die Aufnahmen schicken möchte: Beim Verschicken ins Netzwerk (Nachrichten, E-Mail, Facebook, iCloud & Co) über Ausgabeformate (etwa Buch, Karte oder Kalender) bis zum Drucken und Abzüge bestellen hat der Knopf „Bereitstellen“ alles im Repertoire und kümmert sich jeweils um die richtige Aufbereitung der ausgewählten Bilder. Zum Beispiel warnt er, wenn man zuviele Bilder per Nachrichten verschicken möchte. Diese Option ist also die Beste, wenn man das Ziel der Bilder kennt, sich aber nicht um die vielen Eigenschaften wie Dateinamen, Größe et cetera kümmern möchte.

Quick and dirty:

In den Finder ziehen

Der mit Abstand schnellste Weg für zwischendurch: Einfach die besten Fotos in der iPhotos-Mediathek markieren und auf den Finder ziehen. Beim Ziehen verrät die rote Zahl über der Foto-Vorschau wieviele Bilder im Finder landen. Sonst gibt es keine Kontrolle über Format oder Dateinamen.

Fotos für Facebook direkt aus iPhoto bereitstellen

Bitte nur im Notfall:

Im Finder kopieren

Daneben gibt es noch einen weiteren Weg, den wir, wenn überhaupt, nur für den Notfall empfehlen würden, zum Beispiel, um Fotos aus einer unlesbaren Mediathek zu retten.

Es lassen sich auch Bilder direkt im Finder aus einer iPhoto-Mediathek herauskopieren. Dabei aber unbedingt vorsichtig sein und bloß nichts verändern oder verschieben, denn versehentliche Änderungen können die Mediathek beschädigen. Dazu navigiert man zum Ordner „iPhoto-Mediathek“, der per Standard im Ordner „Bilder“ liegt und wählt mit der rechten Maustaste „Paketinhalt anzeigen“. Im Ordner „Masters“ liegen unveränderte Fotos, in „Previews“ bearbeitete. iPhoto lagert die Bilder in kryptisch benannten, tief verschachtelten Ordnern, daher ist das Ganze sehr mühsam.

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