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Frequenzproblem

26.10.2000 | 00:00 Uhr |

Festfrequenzmonitore muss man manchmal ein wenig überreden, dasmit sie ein Bild darstellen.

Frage: Ich habe einen 20-Zoll-Festfrequenzmonitor, den ich an einem Power Mac G4 betreibe. Zudem habe ich mir ein Kabel zusammengelötet, das die Abfrage des Monitors durch die Grafikkarte verhindert (wie in Heft 8/2000 auf Seite 44 beschrieben) und den Mac dazu bringen soll, bei einer Wiederholfrequenz von 75 Hz in der gewünschten Auflösung von 1024 x 768 Pixel zu arbeiten. Starte ich den Mac mit diesem Kabel, schaltet der Rechner die Grafikkarte auf eine nicht darstellbare Auflösung um, so dass der Bildschirm schwarz bleibt.

Antwort: Der Mac erkennt, dass ein Monitor angeschlossen ist, aber nicht, um was für einen es sich dabei handelt. Daher schaltet er auf den kleinsten gemeinsamen Nenner von 640 x 480 Bildpunkten bei 60 Hz um. Das kann Ihr Monitor nicht darstellen. Für den Mac liegt jetzt aber eine neue Monitorkonfiguration vor, deswegen bleibt er bei dieser Auflösung, bis man ihn auf eine andere umschaltet. Die behält er dann dauerhaft bei. Schließen Sie mit dem modifizierten Kabel einen anderen Monitor an, der
640 x 480 Pixel in 60 Hz sowie 1024 x 768 Pixel in 75 Hz darstellen kann. Fahren Sie den Mac hoch, bleibt er zunächst auf 640 x 480 Pixel. Ändern Sie die Auflösung im Kontrollfeld "Monitore" auf 1024 x 768 Pixel in 75 Hz. Schalten Sie den Mac aus und schließen Sie Ihren Festfrequenzmonitor mit demselben Kabel an. Nun sollte der Monitor beim Booten ein Bild zeigen. cm

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