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Gekennzeichnete Mail-Adressen für Infodienste verwenden

14.02.2014 | 12:11 Uhr |

Viele Anwender nutzen spezielle Gmail-Adressen, um sich bei Newslettern oder anderen Info-Diensten anzumelden.

Überschwemmt dann plötzlich eine Flut von Werbe-Mails oder anderem Mist den Postkasten, ist das zwar ärgerlich, aber verschont die wirklich genutzte Mail-Inbox. Trotzdem möchte man ja vielleicht herausfinden, wer der Übeltäter war. Und dafür bietet Gmail eine geniale Funktion. Eine übliche Mail-Adresse in Googles Mailservice sieht so aus: xyz@gmail.com. Die Besonderheit hier ist, dass man ein Pluszeichen in die Mail-Adresse einfügen und dann noch weiteren Text anhängen kann, und Gmail das einfach ignoriert. Es sendet beispielsweise xyz+spam@gmail.com oder xyz+mist@gmail.com brav an die Adresse xyz@gmail.com. Im Ein-Ordner lassen sich solche Mails daher auch nicht auf den ersten Blick erkennen. Ein Klick auf das kleine Ausklappfenster in der Angabe von Absender und Adressat verrät jedoch die Details. Hier steht die eigene Mail-Adresse in voller Länge. Wer also konsequent bei seinen Abos angepasste Varianten seiner eigenen Mail-Adresse verwendet, hat die Übeltäter blitzschnell entlarvt. mbi


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