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Gezielt korrigiert

04.02.2014 | 14:39 Uhr |

Ohne Aufwand Lichter und Tiefen im Foto erhalten

Lightroom bietet gute Werkzeuge und Kontrollmöglichkeiten, um überstrahlte beziehungsweise ins Schwarz abgesoffene Bildbereiche zu markieren und korrigieren. Wenn Sie den Aufwand scheuen, ein HDR-Bild aus mehreren Aufnahmen zu erstellen, dann zeigen wir Ihnen hier einen unkomplizierten Weg, der einen guten Kompromiss aus Aufwand und Ergebnis darstellt. Ideal ist ein Raw-Bild als Ausgangsmaterial, da es deutlich mehr Bildinformationen als ein JPEG-Bild speichert. Im Entwickelnmodus von Lightroom können Sie links und rechts im Histogramm die kleinen Dreiecke an­klicken. Sind diese aktiviert, werden die hellen Bereiche ohne Zeichnung rot markiert und die dunklen Bildbereiche ohne Zeichnung Blau. Sie können nun direkt die Enden der Histogrammkurve packen und so die Lichter und Tiefen korrigieren. Bei manchen Motiven erkennt man allerdings die rote und blaue Markierung nur schlecht. Daher können Sie beim Verschieben des Histogramms die Wahltaste gedrückt halten. Die Anzeige ändert sich zu einem weißen beziehungsweise schwarzen Bild. Die hellen und dunklen Bildbereiche ohne Zeichnung werden deutlich sichtbar angezeigt. Diese Darstellung erhalten Sie auch, wenn sie bei gedrückter Wahltaste einen der Tonwert-Regler in den Grundeinstellungen verschieben. Für eine möglichst gute Darstellung ist es abhängig vom Motiv durchaus besser, das Bild nicht derart zu korrigieren, bis keine Bereiche ohne Zeichnung mehr zu sehen sind. Vielmehr wirkt das Bild umso kontrastreicher, je behutsamer Sie hier eingreifen.

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