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HDR-Fotos richtig aufnehmen

07.06.2012 | 18:04 Uhr |

Die HDR-Funktion ist eine tolle Ergänzung für die iPhone-Kamera. Wie Sie diese richtig nutzen.

Wenn man die Wolken im blauen Himmel gut erkennen kann und gleichzeitig der Boden noch fein detailliert ist, dann ist das die HDR-Funktion. Die steht für "High Dynamic Range", also hohen Dynamikumfang. Digitale Fotos haben - je nach Kamera stark mit großen Helligkeitsunterschieden zu kämpfen. Helle und dunkle Bildteile gleichzeitig gehen nicht, eines davon ist immer unter- oder überbelichtet.

Hier soll die HDR-Funktion helfen. Diese finden Sie in den "Optionen" der Kamera-App. Die nutzt einen Trick: statt nur eines Bildes nimmt das iPhone dann drei hintereinander auf. Eines davon ist normal belichtet, die beiden anderen etwas über- und unterbelichtet. Alle zusammen enthalten mehr Bildinformationen ein ein normal belichtetes Bild. Dadurch, dass das iPhone drei Bilder am Stück macht und eines davon vergleichsweise lange belichtet wird, sind HDR-Bilder sehr anfällig für Verwacklungen.

Beim iPhone 4 und iPhone 4S ist die Kamera nicht so schnell wie beim iPhone 5. Deshalb können bei den älteren iPhones Geisterbilder entstehen, dadurch, dass sich das Motiv oder der Fotograf zwischen den einzelnen Bildern bewegt hat. Ein ähnliches Problem: bei dunklerer Umgebung ist die Belichtungszeit so lange, dass es unmöglich wird, ein scharfes, wackelfreies Bild zu machen. Deshab sollte man die HDR-Funktion in Innenräumen oder bei Dämmerung ausschalten. Nur bei Tageslicht sind HDR-Aufnahmen mit dem iPhone sinnvoll. Auch schnell bewegt Objekte lassen sich mit eingeschaltetem HDR nur schwer festhalten.

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