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Kopfkleber

25.01.2002 | 00:00 Uhr |

Wenn der Schreib/Lese-Lopf an der Festplatte pappt

Frage: Nach mehreren Systemabstürzen lässt sich die 4-GB-Festplatte meines Power Mac 7600 nicht mehr ansprechen. Weil sie keine Geräusche macht, schließe ich einen Hardwarefehler aus. Sämtliche Versuche, die Festplatte per Software anzusteuern, frieren den Rechner ein. Selbst wenn ich mit der System-CD oder der Norton Utilities-CD starte, führt das zum gleichen Ergebnis.

Antwort: Wenn die Festplatte überhaupt kein Geräusch macht, dann fährt der Spindelmotor nicht mehr hoch. Wahrscheinlich handelt es sich dann um einen "Kopfkleber", bei dem der Schreib/Lesekopf auf der Oberfläche der Festplatte (durch Adhäsion) festklebt und so das Hochlaufen des Spindelmotors verhindert. Man kann die Platte dann nur unter Reinraumbedingungen aufschrauben und wieder zum Leben erwecken. Manchmal - jedoch auf eigene Gefahr! - hilft auch kräftiges Schütteln. Festplatten mit Kopfkleber sollten allerdings nicht mehr dauerhaft eingesetzt werden. Am besten fertigt man ein Backup der Daten an, löscht die Platte und entsorgt sie. cm

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