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Mac-OS X zu Diensten

26.09.2005 | 10:49 Uhr |

Mit Mac-OS X hat Apple ein Konzept eingeführt, das seitdem ein weit gehend unbeachtetes Dasein gefristet hat: die Systemdienste. Das sind Funktionen, die das System allen Programmen zur Verfügung stellt, vorausgesetzt, die Programmierer unterstützen diese in ihren Applikationen.

Da selbst Apple hier bislang nicht allzu fleißig war, waren die Dienste kaum zu gebrauchen, was sich mit Mac-OS X 10.4 jedoch geändert hat. Aus einer Fülle an Apple-Programmen, vom Finder über Textedit bis zu Safari und iTunes, sind die Dienste nun zugänglich, zum Segen der Anwender. Wer zum Beispiel ein Lied aus iTunes per Mail an jemanden schicken will, muss nicht mehr das Original im Finder suchen, es als Anhang einer neuen Mail zufügen und so weiter. Stattdessen klickt man das Lied an und wählt aus dem Menü „iTunes“ unter „Dienste“ die Option „Mail > Datei senden“. Nun öffnet Mac-OS X in Mail eine neue E-Mail, fügt das Lied als Anhang an und schon kann man es versenden.

Gleiches geht mit aktivierten Texten oder Dateien aus dem Finder. Welche der Dienste sich wann sinnvoll nutzen lassen, hängt von der Situation ab. Grundsätzlich lassen sich immer alle Dienste auswählen – ob es nun sinnvoll ist oder nicht. Nach einem Lied in iTunes via Google zu suchen, macht wenig Sinn, geht aber. In Safari einen Text zu markieren und mit der Option „TextEdit > Auswahl in neuem Fenster“ aus dem „Dienste“-Menü eine neue Textdatei mit dem Text als Inhalt zu erstellen, klappt hingegen wunderbar. Hier lohnt es sich in Tiger jedenfalls, mal den ein oder anderen Befehl auszuprobieren.

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