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Me.com unter Linux erreichen

15.07.2008 | 15:06 Uhr |

Die schöne, neue Oberfläche von Me.com ist wählerisch: Nur Firefox und Safari werden offiziell unterstützt, Linux muss gleich ganz draußen bleiben. Ein Trick hilft, dies zu umgehen.

Wer mit dem falschen Browser oder dem falschen Betriebssystem auf Me.com zugreifen will, erhält bloß eine Fehlermeldung mit dem Hinweis auf einen nicht unterstützten Browser. Besonders bitter, wenn ein Mobile-Me-Kunde einmal per Linux auf den Webdienst zugreifen will. Hier hilft selbst Firefox - eigentlich ein offiziell unterstützter Brpwser - nicht weiter: Me verweigert den Eintritt. Hier hilft ein Trick: Man kann Firefox dazu bringen, sich als Windows-Browser auszugeben. Schon verstummt das Türsteher-Popup und Me.com öffnet sich.

Um sich als Windows-System zu tarnen, benötigt der Nutzer die Erweiterung " User Agent Switcher " . Nun editiert der Nutzer mit dessen Hilfe den Fingerabdruck von Firefox, mit dem sich der Browser bei den Webservern identifiziert. Das Plug-in hat mehrere Voreinstellungen. Sollte keine davon funktionieren, legt man einen manuellen Eintrag an. Der Eintrag besteht aus mehreren Punkten, die beispielsweise so aussehen sollten:

Description: Der Name der Voreinstellung, kann beliebig ausgefüllt werden
User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9) Gecko/2008052906 Firefox /3.0
App Name: Netscape
App Version: 5.0 (Windows; de)
Plattform: Win32

Schon denkt Apples Server, er habe es mit einem Windows-System zu tun und bemängelt die vermeintlich nicht erfüllten Systemvorraussetzungen nicht mehr. Warum Apple Linux aussperrt, obwohl es mit dem richtigen Browser durchaus kompatibel ist, ist unbekannt.

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