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OS X-Programm macht Ärger

23.08.2001 | 00:00 Uhr |

Voreinstellungen zurücksetzen

Problem: Ein Programm funktioniert unter Mac-OS X nicht mehr richtig (in diesem Fall: CPU-Monitor). Da eine Neuinstallation der Anwendung keinen Erfolg bringt, liegt der Defekt wahrscheinlich an den Voreinstellungen. Doch die dazugehörige Voreinstellungsdatei lässt sich nicht finden.
Lösung: Mac-OS X sortiert alle Voreinstellungen streng nach Benutzer. Außerdem versteckt das Betriebssystem, wenn man von dem Startvolume des neuen Systems gebootet hat, die Dateien in einem unsichtbaren Ordner. Wer trotzdem an die Voreinstellungen ran will oder muss, öffnet zuerst ein Terminal-Fenster (mit dem Programm Terminal im Ordner "Applications > Utilities"). Wenn man sich noch nicht im Standardordner des aktuellen Benutzers befindet, bringt einen der Befehl "cd $home" dort hin. Von dort springt man mit dem Befehl "cd Library/Preferences" in den eingangs erwähnten unsichtbaren Ordner. Da Apple eine neue Nomenklatur verwendet, lesen sich die Dateinamen relativ kryptisch. Für CPU-Monitor beispielsweise lautet der Name der Datei "com.apple.CPUMonitor.plist". Die Übersetzung dafür lautet ungefähr: Das sind die Voreinstellungen (auf Englisch "Property list", kurz plist) des Programms CPU-Monitor, das von Apple stammt (Apple hat im Internet die Domain "apple.com"). Benennt man diese Datei mit dem Befehl "mv" um oder löscht sie mit der Aufforderung "rm" ganz, startet die Anwendung beim nächsten Mal mit den Standardeinstellungen. wm

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