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Pages als Layoutprogramm nutzen

05.05.2015 | 14:43 Uhr |

Pages bringt für ein Textbearbeitungsprogramm erstaunlich viele Möglichkeiten mit, um Bilder zu gestalten. Die meisten davon gibt es zwar zum Beispiel auch in Word, Pages zeigt sich an vielen Stellen aber weit weniger störrisch und ist so ein echter Geheimtipp für simple Layouts oder die Gestaltung von bebilderten Artikeln und Büchern.

Bilder lassen sich einfach durch Ziehen vom Finder oder nach Klick auf den Bildplatzhalter in der Symbolleiste oben (und zum Beispiel aus der iPhoto-Bibliothek) in das aktuelle Dokument importieren. Nach dem Import sind Anfasser rings um das Bild herum sichtbar, mit denen es skaliert werden kann (mit den Anfassern an den Ecken proportional, die anderen dehnen oder stauchen das Bild). Bei markiertem Bild kann rechts in der Formatleiste das Bild verschönert werden – beispielsweise mit einem Rahmen, Schattenwurf, Spiegelung oder Transparenz.

Wer in die Möglichkeiten der Bildgestaltung von Pages schaut, wird staunen was das Textprogramm alles kann.
Vergrößern Wer in die Möglichkeiten der Bildgestaltung von Pages schaut, wird staunen was das Textprogramm alles kann.

Oben kann aus fertigen Stilen mit einem Klick das Bild verändert werden. Im nächsten Reiter „Bild“ stehen spannende Möglichkeiten bereit. Unter „Datei Informationen“ etwa kann nicht nur nachgesehen werden, welche Bilddatei hier platziert wurde, mit „Ersetzen“ lässt sich einfach eine neue Bildquelle zuweisen – ähnlich wie man es von Layoutprogrammen her kennt. Dabei wird aber das Bild in die Textdatei eingefügt und mitgespeichert. Unter „Anpassungen“ ist es möglich, das Bild schnell heller oder bunter (mit „Sättigung“) einzustellen. Der Knopf „Verbessern“ wendet eine Art Autokorrektur auf das Bild an, die mit „Reset“ rückgängig gemacht wird. Mit „Maske“ lässt sich das Bild freistellen oder im sichtbaren Ausschnitt verändern. Bei „Transparenz“ können ein oder mehrere Farbbereiche transparent definiert werden.

Textdokumente an mehreren Rechnern bearbeiten

Beim Layouten verhält sich Pages sehr flexibel und weit weniger störrisch als zum Beispiel das Vorbild Word.
Vergrößern Beim Layouten verhält sich Pages sehr flexibel und weit weniger störrisch als zum Beispiel das Vorbild Word.

Um das Layouten geht es im Bereich „Anordnen“. Hier hat Pages einige Überraschungen parat, die man nicht in einem Texteditor erwarten würde: Bei „Position“ lässt sich das Bild ähnlich wie in einem Layoutprogramm mit Positionsdaten verschieben, sowie drehen und per Eingabe skalieren. Hilfreich beim Platzieren auf der Seite sind die magischen Hilfslinien, die automatisch erscheinen, sobald das Bild mittig in der Seite steht. Unter „Platzierung des Objekts“ stellt man ein, ob das Bild bei mehr Text „mitwandert“ oder auf dieser Seite stehenbleiben soll. Bei „Textumbruch“ stellt man das Umfließen des Textes um das Bild und die Abstände ein. Sehr praktisch ist auch die Funktion „Ausrichten“ mit der sich mehrere Bilder anordnen oder verteilen lassen.

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