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Photoshop-Filter "versetzen"

13.10.2000 | 00:00 Uhr |

Der Filter "Verzerrungsfilter > Versetzen" macht langweiligen Text mit Schlagschatten zu einem interessanten, pockennarbigen Gebilde.

Wer einen Nachmittag Zeit übrig hat und neue kreative Wege in Photoshop sucht, sollte probehalber den Filter "Versetzen" einmal gründlich testen. In unserem Beispiel haben wir Text dezent verschoben, weitere Tricks sind aber besonders mit Verschiebungsmatrizen möglich, die weiche Grautöne enthalten. Der Filter selbst arbeitet so, dass er eine Graustufen- oder RGB-Datei ("Verschiebungsmatrix") nutzt, um Teile eines anderen Bildes zu versetzen. Weiße Teile in der Verschiebungsmatrix wandern nach links und oben, schwarze Teile nach rechts und unten. Wie weit maximal jeweils horizontal oder vertikal verrückt wird, bestimmt man selbst im Filtereinstellfenster. Verwendet man Grautöne statt der Maximalwerte Schwarz oder Weiß in der Verschiebungsmatrix, berechnet Photoshop entsprechende Zwischenwerte für die Verschiebung der Bildpunkte. In unserem Beispiel haben wir eine Schwarzweiß-Verschiebungsmatrix erzeugt und als eigene Datei gespeichert, die exakt dieselben Abmessungen hat wie das Originalbild. Die Schwarzweißverteilung übernimmt dabei der Filter "Störungsfilter > Störungen hinzufügen > Gaußsche Normalverteilung". Rechnet man diese Matrix mit dem Filter "Verzerrungsfilter > Versetzen" in unseren Text ein, entsteht ein pockennarbiger Effekt. wm

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