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Ports am Router freigeben

18.08.2006 | 11:23 Uhr |

Die Konfiguration eines Internet-Routers ist eine Kunst. Die heute erhältlichen Modelle erlauben in der Regel keine Kommunikation über das Internet mit einem Rechner im Haus oder in der Firma – jede eingehende Kommunikation wird blockiert, was ein guter Schutz vor Angriffen aller Art ist.

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Doch es soll Situationen geben, in denen man den heimischen Mac erreichen möchte. Zum Beispiel um Daten auf dessen Festplatte zu kopieren. Damit das funktioniert, muss man diese TCP/IP-Kommunikation gestatten, sprich dem Router mitteilen, dass eingehende Daten auf dem „port“ für das Appletalk-Filing-Protokoll („afp“) an den heimischen Mac gehen (dessen IP-Adresse man kennen sollte). In dem entsprechenden Eingabeformular des Routers müssen also zwei Nummern eingetragen werden: IP-Adresse und Port. Letztere ist einfach zu ermitteln, wenn man einen Trick in den Systemeinstellungen kennt: Man öffnet am heimischen Mac „System-einstellungen > Sharing“ und wählt dort den Bereich „Firewall“ aus. Für den Zugriff auf die Festplatte dieses Mac muss man „Personal File Sharing“ aktivieren. Die Nummer des Ports sieht man dann, wenn man diesen Eintrag auswählt und auf den Knopf „Bearbeiten“ klickt: AFP benötigt im TCP-Protokoll die Ports 427 und 548, um zu funktionieren.

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